<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>HellYeah Marketing - Ganz Einfach Social Media</title>
	<atom:link href="http://www.hellyeah-marketing.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.hellyeah-marketing.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 19 Feb 2013 12:09:17 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Keine Reue ohne Vertrauen</title>
		<link>http://www.hellyeah-marketing.de/keine-reue-ohne-vertrauen/</link>
		<comments>http://www.hellyeah-marketing.de/keine-reue-ohne-vertrauen/#livefyre</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 11:58:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Wusthoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[community management]]></category>
		<category><![CDATA[schnipsel]]></category>
		<category><![CDATA[shitstorm]]></category>
		<category><![CDATA[social]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hellyeah-marketing.de/?p=1667</guid>
		<description><![CDATA[Der letzte Schnipsel drehte sich um Liebe. Nun geht es um Betrug. Das Schlimmste beim Fremdgehen ist der Vetrauensbruch. Unter den Dingen, die Menschen in Beziehungen als unabdinglich schätzen, ist &#8220;Ehrlichkeit&#8221; ganz weit oben. Oder anders: Man kann vieles verzeihen aber nicht alles vergessen. Auch wenn der abtrünnige Partner sich ehrlich schämt, entschuldigt und bereut, so steht fast immer ein &#8220;Ich kann dir nicht mehr vertrauen&#8221; dauerhaft im Raum. Nur absolute Ehrlichkeit, auch wenn sie schmerzen mag, kann diesen Zweifel wieder ausräumen. Ist vorher schon immer knallhart alles klar gewesen, dann mag den Worten schneller wieder Glauben geschenkt werden. Doch auch nach dem &#8220;Bruch&#8221; muss sich das Vertrauen wieder geduldig erarbeitet werden. Entschuldigungen sind gut, fügen die Bruchstücke aber nicht wieder zusammen. Nur wer ehrlich ist und sich durch Taten beweist, kann auf &#8220;Vergeben UND Vergessen&#8221; hoffen. Amazon vergisst man so schnell nicht. Statt Ehrlichkeit ließ man die Fronten hart werden, den Zweifel einsinken und das Vertrauen aus den Händen gleiten. Die nun (verspäteten) Reaktionen und Konsequenzen kauft dem Versandriesen fast keiner mehr ab. Authentizität, Ehrlichkeit, Transparenz&#8230; wäre dies Bestandteil ihrer dauerhaften Kommunikationsstrategie (gewesen), würde der Kampf um das verlorene Ansehen anders laufen. Ein Paar kann den Elefanten im Raum ignorieren und einfach weitermachen wie gehabt. Jahrelang, vielleicht bis ans Lebensende. Auch Amazon wird nicht plötzlich wieder &#8220;single&#8221; sein. Doch den Worten, Reaktionen und Konsequenzen hängt weiter ein Geschmäckle an. Auch wenn die Worte des Konzerns ehrlich ist. Wenn auch er Opfer von Unwissenheit und schlechten Subunternehmern war. Wenn jetzt wirklich etwas anders werden soll. Ohne Geduld und Taten, ohne Vertrauensaufbau wird dies in den Ohren vieler immer Marketing-Blabla bleiben. Denn ohne Vertrauen keine Reue. Der Mensch erlaubt es nicht&#8230; Artikelbild: mikebaird &#8211; CC-BY HellYeah Schnipsel Die Schnipsel sind kurze Beiträge, die weniger konkrete Tipps geben, sondern euch zum Nachdenken anregen sollen &#8211; Hilfe zur Selbsthilfe und so. Alle Schnipsel ansehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der letzte <a href="http://www.hellyeah-marketing.de/tag/schnipsel/">Schnipsel</a> drehte sich um <a href="http://www.hellyeah-marketing.de/social-media-und-liebe/">Liebe</a>. Nun geht es um Betrug.</p>
<p>Das Schlimmste beim Fremdgehen ist der Vetrauensbruch. Unter den Dingen, die Menschen in Beziehungen als unabdinglich schätzen, ist &#8220;Ehrlichkeit&#8221; ganz weit oben. Oder anders: Man kann vieles verzeihen aber nicht alles vergessen.</p>
<p>Auch wenn der abtrünnige Partner sich ehrlich schämt, entschuldigt und bereut, so steht fast immer ein &#8220;Ich kann dir nicht mehr vertrauen&#8221; dauerhaft im Raum.</p>
<p>Nur absolute Ehrlichkeit, auch wenn sie schmerzen mag, kann diesen Zweifel wieder ausräumen. Ist vorher schon immer knallhart alles klar gewesen, dann mag den Worten schneller wieder Glauben geschenkt werden. Doch auch nach dem &#8220;Bruch&#8221; muss sich das Vertrauen wieder geduldig erarbeitet werden. Entschuldigungen sind gut, fügen die Bruchstücke aber nicht wieder zusammen.</p>
<p>Nur wer ehrlich ist und sich durch Taten beweist, kann auf &#8220;Vergeben UND Vergessen&#8221; hoffen.</p>
<p><a href="http://www.google.de/url?sa=t&#038;rct=j&#038;q=&#038;esrc=s&#038;source=web&#038;cd=1&#038;cad=rja&#038;ved=0CDMQFjAA&#038;url=http%3A%2F%2Fwww.daserste.de%2Finformation%2Freportage-dokumentation%2Fdokus%2Fsendung%2Fhr%2F13022013-ausgeliefert-leiharbeiter-bei-amazon-100.html&#038;ei=XGQjUb3LBsvLsgbvk4HgBw&#038;usg=AFQjCNFTDRd8c1K5gB8W3w9S6aW_rDOg3Q&#038;bvm=bv.42553238,d.Yms">Amazon</a> vergisst man so schnell nicht. Statt Ehrlichkeit ließ man die Fronten hart werden, den Zweifel einsinken und das Vertrauen aus den Händen gleiten. Die nun (verspäteten) Reaktionen und Konsequenzen kauft dem Versandriesen fast keiner mehr ab.</p>
<p>Authentizität, Ehrlichkeit, Transparenz&#8230; wäre dies Bestandteil ihrer dauerhaften Kommunikationsstrategie (gewesen), würde der Kampf um das verlorene Ansehen anders laufen.</p>
<p>Ein Paar kann den Elefanten im Raum ignorieren und einfach weitermachen wie gehabt. Jahrelang, vielleicht bis ans Lebensende.<br />
Auch Amazon wird <a href="https://www.facebook.com/markusvonroder/posts/373788969394858">nicht plötzlich</a> wieder &#8220;single&#8221; sein. Doch den <a href="https://www.facebook.com/Amazon.de/posts/487378461308232">Worten</a>, <a href="http://www.google.de/url?sa=t&#038;rct=j&#038;q=&#038;esrc=s&#038;source=web&#038;cd=2&#038;cad=rja&#038;ved=0CDkQqQIwAQ&#038;url=http%3A%2F%2Fwww.faz.net%2Faktuell%2Fwirtschaft%2Funternehmen%2Fnach-fernsehreportage-amazon-trennt-sich-von-skandal-sicherheitsdienst-12084713.html&#038;ei=MmsjUZ3hCo75sgaw_YDABQ&#038;usg=AFQjCNHTeZWDwy73kJtSepYcTZPbuZAcYA&#038;bvm=bv.42553238,d.Yms">Reaktionen</a> und <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/kritik-an-leiharbeit-amazon-trennt-sich-vom-naechsten-dienstleister/7804706.html">Konsequenzen</a> hängt weiter ein Geschmäckle an.</p>
<p>Auch wenn die Worte des Konzerns ehrlich ist. Wenn auch er Opfer von Unwissenheit und schlechten Subunternehmern war. Wenn jetzt wirklich etwas anders werden soll. Ohne Geduld und Taten, ohne Vertrauensaufbau wird dies in den Ohren vieler immer Marketing-Blabla bleiben.</p>
<p>Denn ohne Vertrauen keine Reue.<br />
Der Mensch erlaubt es nicht&#8230;</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/mikebaird/6827018401/sizes/z/in/photostream/">Artikelbild</a>: <a href="http://www.flickr.com/photos/mikebaird/">mikebaird</a> &#8211; <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-BY</a>
<div class="schnipsel">
<h3>HellYeah Schnipsel</h3>
<p>Die Schnipsel sind kurze Beiträge, die weniger konkrete Tipps geben, sondern euch zum Nachdenken anregen sollen &#8211; Hilfe zur Selbsthilfe und so. <a href='http://www.hellyeah-marketing.de/tag/schnipsel/'>Alle Schnipsel ansehen</a>.</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hellyeah-marketing.de/keine-reue-ohne-vertrauen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Social Media und Liebe</title>
		<link>http://www.hellyeah-marketing.de/social-media-und-liebe/</link>
		<comments>http://www.hellyeah-marketing.de/social-media-und-liebe/#livefyre</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 10:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Wusthoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschäftsentwicklung und Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[community management]]></category>
		<category><![CDATA[schnipsel]]></category>
		<category><![CDATA[social]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hellyeah-marketing.de/?p=1656</guid>
		<description><![CDATA[Heute ist Valentinstag. Whoop whoop, Romantik und so. Heute erinnern sich Paare daran, wie schön es miteinander sein kann. Tun etwas für sich und für ihre Beziehung. Freuen sich einfach am anderen. Pflegen eben ihre Beziehung. Bei Social und Media geht&#8217;s sich ja auch um Beziehungen. Und in Aufbau und Pflege sind diese dem romantischen Verbändeln zweier Menschen außerordentlich ähnlich. Ich kann keinen Menschen zwingen mich zu lieben. Mit Blumen, Schokolade oder einem dicken Auto mag ich zwar Anziehung erzeugen, Vertrauen und Beständigkeit bleiben allerdings auf der Strecke. Zwei Harmoniesüchtige werden niemals ihren Lebensabend gemeinsam erleben. Starre Menschen, die nicht aneinander wachsen möchten und sich keine Freiräume geben, leben nicht mit- sondern gegeneinander. Machtspiele werden auch durch eine Valentinskarte nicht produktiver. Auch ein Kunde muss selbst entscheiden, ob er euer Unternehmen liebt. Ihr könnte lediglich euer bestes geben und offenen Auges und Herzens agieren. Rabatte, Kampagnen und schicke Angebote ziehen zwar Augen und kurzfristig Euros, aber keine Herzen. Eine gute Diskussionskultur führt zu gegenseitiger Einsicht, Wissen und Aufrichtigkeit &#8211; dabei darf es auch ruhig mal krachen, das Versöhnen ist wichtig. Gemeinsames Zielstreben und Wachstum bringt auch euer Unternehmen eher ans Ziel. Geht es euch aber darum, Recht zu haben, wird das Miteinander schnell zum Gegeneinander. So wie die verschmähte Liebe, Offenheit und verschwendetes Vertrauen einen neuen Partner anlockt, so öffnet es auch Tür und Tor für den Wettbewerb. Während ihr euch noch streitet, wer nun mit dem Herausbringen des Mülls dran ist, kommt ganz heimlich ein anderer daher, der es einfach tut und eurem Kunden ein &#8220;Ich kümmere mich um dich&#8221; ins Ohr haucht. Denn Liebe, das ist alles zu geben, zu akzeptieren, Höhen und Tiefen auszuhalten mit dem Blick auf ein gemeinsames Ziel. Egal ob MenschMensch oder MenschMarke. Frohen Valentinstag! Artikelbild: VinothChandar &#8211; CC-BY HellYeah Schnipsel Die Schnipsel sind kurze Beiträge, die weniger konkrete Tipps geben, sondern euch zum Nachdenken anregen sollen &#8211; Hilfe zur Selbsthilfe und so. Alle Schnipsel ansehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist Valentinstag. Whoop whoop, Romantik und so.</p>
<p>Heute erinnern sich Paare daran, wie schön es miteinander sein kann. Tun etwas für sich und für ihre Beziehung. Freuen sich einfach am anderen. Pflegen eben ihre Beziehung.</p>
<p>Bei Social und Media geht&#8217;s sich ja auch um Beziehungen. Und in Aufbau und Pflege sind diese dem romantischen Verbändeln zweier Menschen außerordentlich ähnlich.</p>
<p>Ich kann keinen Menschen zwingen mich zu lieben. Mit Blumen, Schokolade oder einem dicken Auto mag ich zwar Anziehung erzeugen, Vertrauen und Beständigkeit bleiben allerdings auf der Strecke. Zwei Harmoniesüchtige werden niemals ihren Lebensabend gemeinsam erleben. Starre Menschen, die nicht aneinander wachsen möchten und sich keine Freiräume geben, leben nicht mit- sondern gegeneinander. Machtspiele werden auch durch eine Valentinskarte nicht produktiver.</p>
<p>Auch ein Kunde muss selbst entscheiden, ob er euer Unternehmen liebt. Ihr könnte lediglich euer bestes geben und offenen Auges und Herzens agieren. Rabatte, Kampagnen und schicke Angebote ziehen zwar Augen und kurzfristig Euros, aber keine Herzen. Eine gute Diskussionskultur führt zu gegenseitiger Einsicht, Wissen und Aufrichtigkeit &#8211; dabei darf es auch ruhig mal krachen, das Versöhnen ist wichtig. Gemeinsames Zielstreben und Wachstum bringt auch euer Unternehmen eher ans Ziel. Geht es euch aber darum, Recht zu haben, wird das Miteinander schnell zum Gegeneinander.</p>
<p>So wie die verschmähte Liebe, Offenheit und verschwendetes Vertrauen einen neuen Partner anlockt, so öffnet es auch Tür und Tor für den Wettbewerb.</p>
<p>Während ihr euch noch streitet, wer nun mit dem Herausbringen des Mülls dran ist, kommt ganz heimlich ein anderer daher, der es einfach tut und eurem Kunden ein &#8220;Ich kümmere mich um dich&#8221; ins Ohr haucht.</p>
<p>Denn Liebe, das ist alles zu geben, zu akzeptieren, Höhen und Tiefen auszuhalten mit dem Blick auf ein gemeinsames Ziel.</p>
<p>Egal ob Mensch<=>Mensch oder Mensch<=>Marke.</p>
<p>Frohen Valentinstag!</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/vinothchandar/6874560581/sizes/z/in/photostream/">Artikelbild</a>: <a href="http://www.flickr.com/photos/vinothchandar/">VinothChandar</a> &#8211; <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-BY</a>
<div class="schnipsel">
<h3>HellYeah Schnipsel</h3>
<p>Die Schnipsel sind kurze Beiträge, die weniger konkrete Tipps geben, sondern euch zum Nachdenken anregen sollen &#8211; Hilfe zur Selbsthilfe und so. <a href='http://www.hellyeah-marketing.de/tag/schnipsel/'>Alle Schnipsel ansehen</a>.</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hellyeah-marketing.de/social-media-und-liebe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>3 kraftvolle Details &#8211; Beeindruckende Kommunikation für Faule</title>
		<link>http://www.hellyeah-marketing.de/3-kraftvolle-details-beeindruckende-kommunikation-fur-faule/</link>
		<comments>http://www.hellyeah-marketing.de/3-kraftvolle-details-beeindruckende-kommunikation-fur-faule/#livefyre</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2012 16:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Wusthoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschäftsentwicklung und Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[community management]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[grundlagen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hellyeah-marketing.de/?p=1635</guid>
		<description><![CDATA[Jaja&#8230; gute Unternehmenskommunikation kostet Aufwand, Zeit und manchmal auch Geld. Oder zumindest ist das die landläufige Meinung. Nicht selten fragen besonders kleine Unternehmen deshalb erst einmal schockiert &#8220;Muss ich dann quasi alles stehen und liegen lassen oder viel Geld investieren?&#8221;. Natürlich nicht. Diese Angst ist vollkommen unbegründet. Ja, so ganz ohne irgendeine Investition kommt keiner aus. Das ist klar. Wenn ihr also die Füße hochlegen wollt, dann steigt jetzt aus und macht das. Alle anderen, denen ein wenig Aufwand nicht zu viel ist, um langlebige, tolle und schlussendlich auch lukrative Kommunikation zu betreiben, bleiben bitte hier. Das Ding ist nämlich, dass viel Investition nicht automatisch viel Erfolg bedeutet. Vielmehr sind die kleinen Details das Zünglein an der Waage. Und diese kosten meistens noch nicht einmal etwas und sind mit dem gesunden Menschenverstand betrachtet mehr als logisch. 1. Redet mit dem Kunden/Fan, nicht mit den Kunden/Fans Das ist erst einmal eine Kopfsache. Seht ihr eure Kunden/Fans/Follower etc. als Masse von gesichtslosen Menschen an oder habt ihr ein Auge für das Individuum? Produziert ihr mehr Inhalte für das &#8220;Hintergrundrauschen&#8221; oder investiert ihr diese Zeit für individuelle 1zu1-Gespräche? Auch wenn es verlockend erscheint, nahezu immer für die Masse zu handeln, führt das im Endeffekt zu gar nix. Stellt euch vor, ihr sprecht immer nur vor großen Mengen. Zwar ist das alles ganz schön und die Leute sind auch dabei, aber eine wirkliche Beziehung können sie zu euch nicht aufbauen. Dann kommt der nächste Sprecher, der gleich toll ist, und zack seid ihr weg vom Fenster. Wenn ihr hingegen nach eurem Vortrag noch mit den Leuten rumhängt, tratscht, Fragen beantwortet oder Diskussionen führt, seid ihr längst nicht mehr so austauschbar. Einfach weil ihr nicht nur der Erzählonkel von vorhin seid, sondern der Tom, Maik, die Lisa oder Susanne. Und das vergisst man so schnell nicht. Natürlich könnte man nun unken, dass man ja nicht mit jedem einzeln reden kann. Das ist richtig. Aber auch gar nicht schlimm, denn das tolle am Internetz ist ja, dass die anderen dabei zusehen können, wie ihr das mit ein paar Leuten macht. Und selbst diejenigen, die nicht unmittelbar mit euch reden &#8220;dürfen&#8221;, werden sich denken &#8220;Mensch, da gibt sich aber jemand Mühe&#8230; klasse!&#8221;. Ich mein&#8217;, Menschen sind nicht blöd (zumindest nicht alle). Die wissen, dass o2 nicht mit jedem einzelnen 10 Minuten labern kann (obwohl&#8230;?!). Aber sie würden gerne sehen, dass ihr es wenigstens versucht. Dann verzeihen sie das gern. Zudem hat das einen gewissen &#8220;Ködereffekt&#8221;. Wenn also die Chance besteht und vorgeführt wird, irgendwie doch mal zum &#8220;erlauchten Kreis&#8221; der persönlichen Gesprächspartner zu gehören, ist der Fan wesentlich motivierter auch weiterhin mitzumachen. Wer weiß, vielleicht ist er ja auch irgendwann dran. Hätte o2 sich gestern bspw. viel Zeit für die Beschwerde von Nina genommen, intensiv auf einer 1zu1-Basis mit ihr zusammengearbeitet und dadurch gezeigt &#8220;Hey, wir können nicht immer alles super machen, aber wir geben uns Mühe&#8221;, wäre die Fehlertoleranz bei allen Mitlesern sprunghaft nach oben geschnellt. 2. Es gibt keine Konkurrenz, nur Mitbewerber Auch hier geht es um eine Frage der Einstellung. Seht ihr andere Unternehmen eurer Branche als Konkurrenz oder einfach nur als Unternehmen mit dem gleichen Ziel? Ist euer Fokus darauf, mehr von deren Kuchen haben zu wollen oder ist es so gut wie möglich euer Ziel zu erreichen? Konkurrenzdenken hat nur Nachteile. Es nimmt den Vergleich als Bewertungskriterium für eure Erfolgsmessung mit hinein und das ist schlecht. Ein schlauer Mensch sagte mir mal &#8220;Der Vergleich ist der Tod der Freude&#8221;. Achtet ihr also immer darauf, besser zu sein als andere, verliert ihr irgendwann euer eigenes Ziel aus dem Auge: Ein Problem lösen, Menschen helfen, ein Tolles Produkt vertreiben. Das ist unbefriedigend, macht aggressiv und nimmt jeglichen Spaß am eigenen Handeln. Sind euch eure Mitbewerber aber recht egal, dann könnt ihr euch voll auf das Wesentliche konzentrieren: Ein großartiges Produkt liefern. Und wenn ihr damit ein schönes Leben führen könnt, eure Umsätze ausreichen und alles passt, dann könnt ihr euch daran endlos erfreuen &#8211; selbst wenn Unternehmen XYZ mehr verdient. Wichtig ist, was unter eurem Strich steht, nicht unter fremden. 3. Zeigt Namen, Gesichter und Verantwortung Ich kann immer noch nicht glauben, wie wenig Unternehmen anonym (schriftlich wie auch visuell) kommunizieren. Fragt euch doch einfach mal selbst: Mit wem knüpft ihr eher zarte Vertrauensbande? Mit einem Menschen, den ihr &#8220;sehen&#8221; könnt oder einem leeren Unternehmenslogo? Natürlich ist das ebenfalls eine Kopffrage: Wollt ihr als Marke einfach nur &#8220;eure Pflicht&#8221; tun, euch aber weiterhin in der Anonymität des Namen- und Gesichtslosen Auftritts verstecken können? Oder steht ihr ausreichend hinter euren Versprechen, dass ihr keine Angst vor Transparenz und Menschlichkeit haben braucht? Hier wirkt der Umkehrschluss dieser Überlegung auf den Fan/Kunden ein: Wenn eine Marke sich nicht traut, mit Gesicht und Verantwortung in der Öffentlichkeit zu stehen, kann die nicht sehr vertrauenswürdig sein. Betreut mich auf Facebook allerdings Tobi, der mir versichert, dass er sich persönlich um mein Problem kümmern wird, dann muss da ja was hinter stecken. Sowohl auf Facebook, als auch auf Twitter oder dem Blog: Gebt euren Leuten da ein Gesicht, einen Namen, eine persönliche Kontaktmöglichkeit. Werft eure teuer designten Titelbilder in den Müll und packt ein schönes Gruppenfoto aller Community Manager rein. Gebt jedem Mitarbeiter das Recht und die Pflicht sich persönlich mit seinem Namen für Anliegen einsetzen zu können. Das zeigt, dass ihr euch nicht nur Mühe gebt (siehe Punkt 1), sondern stellt auf beeindruckende Weise eine eigene Überzeugung vom Unternehmen dar. Und diese springt ganz automatisch auf Leser/Fans/Kunden über. Auch hier hätte o2 gestern besser reagieren können. Wie ich dort in den Kommentaren schon geschrieben habe, wäre ein einfaches &#8220;Hi Nina, schick mir bitte ein Email an timo@o2.com und ich kümmer mich persönlich darum&#8221; eine Bombe gewesen. Das hätte alle &#8220;Ihr habt schlechten Service&#8221;-Argumente im Nu vaporisiert. Und es wäre eben auf das eigentlich Anliegen der lieben Nina eingegangen: Das Gefühl des nicht gehört werdens. Update: Dazu haben just die sehr geschätzten Kollegen Christian bei sozial-pr und Henner bei Personalmarketing2null schöne Artikel verfasst: sozial-pr &#8211; Corporate Blogger: Unternehmen, aktiviert Eure [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jaja&#8230; gute Unternehmenskommunikation kostet Aufwand, Zeit und manchmal auch Geld. Oder zumindest ist das die landläufige Meinung. Nicht selten fragen besonders kleine Unternehmen deshalb erst einmal schockiert &#8220;Muss ich dann quasi alles stehen und liegen lassen oder viel Geld investieren?&#8221;.</p>
<p>Natürlich nicht. Diese Angst ist vollkommen unbegründet. Ja, so ganz ohne irgendeine Investition kommt keiner aus. Das ist klar. Wenn ihr also die Füße hochlegen wollt, dann steigt jetzt aus und macht das. Alle anderen, denen ein wenig Aufwand nicht zu viel ist, um langlebige, tolle und schlussendlich auch <a href="http://www.hellyeah-marketing.de/den-roi-von-socia-und-media-verstehen/" title="Was Experten nicht wollen: Den ROI von Social und Media verstehen (ohne Bullshit Bingo)">lukrative</a> Kommunikation zu betreiben, bleiben bitte hier.</p>
<p>Das Ding ist nämlich, dass viel Investition nicht automatisch viel Erfolg bedeutet. Vielmehr sind die kleinen <a href="http://www.ted.com/talks/rory_sutherland_sweat_the_small_stuff.html">Details</a> das Zünglein an der Waage. Und diese kosten meistens noch nicht einmal etwas und sind mit dem gesunden Menschenverstand betrachtet mehr als logisch.</p>
<h3>1. Redet mit <strong>dem</strong> Kunden/Fan, nicht mit den Kunden/Fans</h3>
<p>Das ist erst einmal eine Kopfsache. Seht ihr eure Kunden/Fans/Follower etc. als Masse von gesichtslosen Menschen an oder habt ihr ein Auge für das Individuum? Produziert ihr mehr Inhalte für das &#8220;Hintergrundrauschen&#8221; oder investiert ihr diese Zeit für individuelle 1zu1-Gespräche?</p>
<p>Auch wenn es verlockend erscheint, nahezu immer für die Masse zu handeln, führt das im Endeffekt zu gar nix. Stellt euch vor, ihr sprecht immer nur vor großen Mengen. Zwar ist das alles ganz schön und die Leute sind auch dabei, aber eine wirkliche <a href="http://www.hellyeah-marketing.de/content-ist-king-context-ist-queen-hellout-nummer-4/" title="Content ist King, Context ist Queen – #HellOut Nummer 4">Beziehung</a> können sie zu euch nicht aufbauen. Dann kommt der nächste Sprecher, der gleich toll ist, und zack seid ihr weg vom Fenster.</p>
<p>Wenn ihr hingegen nach eurem Vortrag noch mit den Leuten rumhängt, tratscht, Fragen beantwortet oder Diskussionen führt, seid ihr längst nicht mehr so austauschbar. Einfach weil ihr nicht nur der Erzählonkel von vorhin seid, sondern der Tom, Maik, die Lisa oder Susanne. Und das vergisst man so schnell nicht.</p>
<p>Natürlich könnte man nun unken, dass man ja nicht mit jedem einzeln reden kann. Das ist richtig. Aber auch gar nicht schlimm, denn das tolle am Internetz ist ja, dass die anderen dabei zusehen können, wie ihr das mit ein paar Leuten macht. Und selbst diejenigen, die nicht unmittelbar mit euch reden &#8220;dürfen&#8221;, werden sich denken &#8220;Mensch, da gibt sich aber jemand Mühe&#8230; klasse!&#8221;. Ich mein&#8217;, Menschen sind nicht blöd (zumindest nicht alle). Die wissen, dass o2 nicht mit jedem einzelnen 10 Minuten labern kann (<a href="http://articles.businessinsider.com/2012-01-09/news/30606433_1_customer-service-zappos-center-services">obwohl&#8230;?!</a>). Aber sie würden gerne sehen, dass ihr es wenigstens versucht. Dann verzeihen sie das gern.</p>
<p>Zudem hat das einen gewissen &#8220;Ködereffekt&#8221;. Wenn also die Chance besteht und vorgeführt wird, irgendwie doch mal zum &#8220;erlauchten Kreis&#8221; der persönlichen Gesprächspartner zu gehören, ist der Fan wesentlich motivierter auch weiterhin mitzumachen. Wer weiß, vielleicht ist er ja auch irgendwann dran.</p>
<p>Hätte o2 sich gestern bspw. viel Zeit für die <a href="https://www.facebook.com/o2de/posts/10151287585203729">Beschwerde</a> von Nina genommen, intensiv auf einer 1zu1-Basis mit ihr zusammengearbeitet und dadurch gezeigt &#8220;Hey, wir können nicht immer alles super machen, aber wir geben uns Mühe&#8221;, wäre die Fehlertoleranz bei allen Mitlesern sprunghaft nach oben geschnellt.</p>
<h3>2. Es gibt keine Konkurrenz, nur Mitbewerber</h3>
<p>Auch hier geht es um eine Frage der Einstellung. Seht ihr andere Unternehmen eurer Branche als Konkurrenz oder einfach nur als Unternehmen mit dem gleichen Ziel? Ist euer Fokus darauf, mehr von deren Kuchen haben zu wollen oder ist es so gut wie möglich euer Ziel zu erreichen?</p>
<p>Konkurrenzdenken hat nur Nachteile. Es nimmt den Vergleich als Bewertungskriterium für eure Erfolgsmessung mit hinein und das ist schlecht. Ein schlauer Mensch sagte mir mal &#8220;Der Vergleich ist der Tod der Freude&#8221;. Achtet ihr also immer darauf, besser zu sein als andere, verliert ihr irgendwann euer eigenes Ziel aus dem Auge: Ein Problem lösen, Menschen helfen, ein Tolles Produkt vertreiben. Das ist unbefriedigend, macht aggressiv und nimmt jeglichen Spaß am eigenen Handeln.</p>
<p>Sind euch eure Mitbewerber aber recht egal, dann könnt ihr euch voll auf das Wesentliche konzentrieren: Ein großartiges Produkt liefern. Und wenn ihr damit ein schönes Leben führen könnt, eure Umsätze ausreichen und alles passt, dann könnt ihr euch daran endlos erfreuen &#8211; selbst wenn Unternehmen XYZ mehr verdient. Wichtig ist, was unter eurem Strich steht, nicht unter fremden.</p>
<h3>3. Zeigt Namen, Gesichter und Verantwortung</h3>
<p>Ich kann immer noch nicht glauben, wie wenig Unternehmen anonym (schriftlich wie auch visuell) kommunizieren. Fragt euch doch einfach mal selbst: Mit wem knüpft ihr eher zarte Vertrauensbande? Mit einem Menschen, den ihr &#8220;sehen&#8221; könnt oder einem leeren Unternehmenslogo?</p>
<p>Natürlich ist das ebenfalls eine Kopffrage: Wollt ihr als Marke einfach nur &#8220;<a href="http://www.hellyeah-marketing.de/es-darf-euch-nicht-egal-sein/" title="Es darf euch nicht egal sein…">eure Pflicht</a>&#8221; tun, euch aber weiterhin in der Anonymität des Namen- und Gesichtslosen Auftritts verstecken können? Oder steht ihr ausreichend hinter euren <a href="http://www.hellyeah-marketing.de/achtung-lebensgefahr-warum-halbe-versprechen-die-schlimmsten-sind/" title="Achtung Lebensgefahr! – Warum halbe Versprechen die schlimmsten sind">Versprechen</a>, dass ihr keine Angst vor Transparenz und Menschlichkeit haben braucht?</p>
<p>Hier wirkt der Umkehrschluss dieser Überlegung auf den Fan/Kunden ein: Wenn eine Marke sich nicht traut, mit Gesicht und Verantwortung in der Öffentlichkeit zu stehen, kann die nicht sehr vertrauenswürdig sein. Betreut mich auf Facebook allerdings Tobi, der mir versichert, dass er sich persönlich um mein Problem kümmern wird, dann muss da ja was hinter stecken.</p>
<p>Sowohl auf Facebook, als auch auf Twitter oder dem Blog: Gebt euren Leuten da ein Gesicht, einen Namen, eine persönliche Kontaktmöglichkeit. Werft eure teuer designten <a href="http://www.sozial-pr.net/facebook-seitenbetreiber-aufgepasst-titelbilder-werden-geloescht/">Titelbilder</a> in den Müll und packt ein schönes Gruppenfoto aller Community Manager rein. Gebt jedem Mitarbeiter das Recht und die Pflicht sich persönlich mit seinem Namen für Anliegen einsetzen zu können. Das zeigt, dass ihr euch nicht nur Mühe gebt (siehe Punkt 1), sondern stellt auf beeindruckende Weise eine eigene Überzeugung vom Unternehmen dar. Und diese springt ganz automatisch auf Leser/Fans/Kunden über.</p>
<p>Auch hier hätte o2 gestern besser reagieren können. Wie ich dort in den Kommentaren schon geschrieben habe, wäre ein einfaches &#8220;Hi Nina, schick mir bitte ein Email an timo@o2.com und ich kümmer mich persönlich darum&#8221; eine Bombe gewesen. Das hätte alle &#8220;Ihr habt schlechten Service&#8221;-Argumente im Nu vaporisiert. Und es wäre eben auf das eigentlich Anliegen der lieben Nina eingegangen: Das <a href="http://www.hellyeah-marketing.de/bei-social-und-media-gehts-um-gefuhle-nicht-um-fakten/" title="Bei Social und Media geht’s um Gefühle, nicht um Fakten">Gefühl</a> des nicht gehört werdens.</p>
<p><strong>Update: </strong> Dazu haben just die sehr geschätzten Kollegen Christian bei sozial-pr und Henner bei Personalmarketing2null schöne Artikel verfasst:<br />
sozial-pr &#8211; <a href="http://www.sozial-pr.net/corporate-blogger-unternehmen-aktiviert-eure-mitarbeiter/">Corporate Blogger: Unternehmen, aktiviert Eure Mitarbeiter</a><br />
Personalmarketing2null &#8211; <a href="http://personalmarketing2null.de/2012/12/03/employer-branding-mitarbeiter-blogs-gesicht-arbeitgeber/">Employer Branding: Mit Mitarbeiter-Blogs Gesicht als Arbeitgeber zeigen</a></p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Diese drei Dinge sind alles keine großen Happen. Es sind eigentlich nur Veränderungen in der Denkweise, die operativen Auswirkungen kommen dann eigentlich von ganz allein.<br />
Ohne es zu merken lasst ihr den neuen, langweiligen Blogpost ruhen und investiert die Stunde lieber in 1zu1-Unterhaltungen auf Twitter/Facebook.<br />
Statt euch eine halbe Stunde zu ärgern, dass Konkurrent XYZ schon wieder mehr verkauft hat, nehmt ihr die 30 Minuten und denkt über neue Wege nach, euer Produkt noch besser zu machen.<br />
Und anstelle der neuen 100.000€-Kampagne für &#8220;Brand Awareness&#8221; nehmt ihr eure Verantwortung plötzlich wieder wahr und erkennt die größte Waffe in eurem Marketingarsenal: Eure Mitarbeiter.</p>
<p><strong>Fallen euch noch Kleinigkeiten ein</strong>, die einen großen Effekt haben? Dann ab in die Kommentare damit!</p>
<p>Peace Out,<br />
Karsten</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/nomadic_lass/5622800893/sizes/l/in/photostream/">Artikelbild</a>: <a href="http://www.flickr.com/photos/nomadic_lass/">Nomadic Lass</a> &#8211; <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC-BY-SA</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hellyeah-marketing.de/3-kraftvolle-details-beeindruckende-kommunikation-fur-faule/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>19</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum Social Media Jobs abgeschafft gehören (Mal wieder Sparkasse)</title>
		<link>http://www.hellyeah-marketing.de/warum-social-media-jobs-abgeschafft-gehoren-mal-wieder-sparkasse/</link>
		<comments>http://www.hellyeah-marketing.de/warum-social-media-jobs-abgeschafft-gehoren-mal-wieder-sparkasse/#livefyre</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2012 13:16:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Wusthoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschäftsentwicklung und Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[jobs]]></category>
		<category><![CDATA[media]]></category>
		<category><![CDATA[social]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hellyeah-marketing.de/?p=1616</guid>
		<description><![CDATA[So gern ich sie hab, die Sparkasse, so gern liefert sie mir Vorlagen als Negativbeispiel. Dieses Mal geht es um eine Stellenausschreibung, die ich auf der Facebookseite des BVCM e.V. gefunden habe. Dort sucht das rote S nach einem Social Media Manager (man verzeihe mir das generische Maskulinum). Der soll können/sein: Das Ganze ist natürlich mehr als unverschämt und beschreibt den Job eines 2-X köpfigen Teams. Doch den Vorwurf kann man in diesem Falle nicht mal unbedingt der Sparkasse machen. Denn dieses Desaster ist nur das Symptom einer viel größeren Problematik. Eine Problematik, deren Lösung es ist, sämtliche &#8220;Social Media Jobs&#8221; abzuschaffen. Bevor ihr ausflippt Ich will hier keinem Community Manager/Social Media Manager seinen Job absprechen. Die alle haben sicherlich ihre Berechtigung und leisten meistens tolle Arbeit. Arbeit, die wichtig und richtig ist, die gebraucht wird. Was ich hier kritisieren werde ist die Einstellung der Unternehmen/Wirtschaftslandschaft diesen Stellen gegenüber. Verwirrt? Bleibt noch ne Minute und ihr seht, was ich meine. Im Grunde sind das nur 2 Punkte. 1. Unmögliche Definition der Tätigkeit Obwohl die Sparkasse eine Bank und damit nahezu das personifizierte Böse ist, ist sie mir nicht als ausbeuterischer Arbeitgeber bekannt. Ein paar Bekannte arbeiten dort und die Konditionen sind überraschend komfortabel. Vorsatz, einen möglichen Social Media Menschen hier zum Hungerlohn an allen Fronten kämpfen zu lassen, lässt sich also nahezu ausschließen. Doch was veranlasst einen Konzern dann zu so einer Ausschreibung? Unsicherheit! Das Problem liegt einfach in der unmöglichen Definition von &#8220;Social Media&#8220;. Alles was sie haben ist der Gedanke &#8220;Wir müssen da mitmachen&#8221;. Alles was folgt ist im Grunde einfach nur blinder Aktionismus, um dieser Forderung irgendwie gerecht zu werden und irgendwen in den höheren Etagen zufrieden zu stellen. Das Ergebnis hat den Anschein, dass hier einfach mal ins Blaue hinein nach einem Tausendsassa gesucht wird, der zur Not eben alle nötige Bereiche abdecken kann. Egal ob Community- oder Social Media Management&#8230; so wirklich im Klaren scheint sich keiner zu sein, was für Probleme hier gelöst werden müssen. Was uns zu Punkt 2 führt&#8230; 2. Die wichtigen Fragen werden ignoriert Diese ganze Aktivität ist also nur die oberflächliche Behandlung von tieferliegenden Bedürfnissen. Es ist natürlich wesentlich einfacher einfach mal jemanden &#8220;für Social Media&#8221; zu suchen, als sich mit den nötigen, wichtigen, tiefgreifenden Fragen dahinter zu beschäftigen. Fragen, die oft einfach unangenehm sind. Die grundlegende Eingriffe in Unternehmenskultur und Handlungsabläufe zur Folge haben könnten. Die an festzementierten Stuhlbeinen knabbern könnten. Stattdessen wird nach altem Rezept verfahren: Geld auf Probleme werfen. Solange irgendwas tun, bis alle glauben, das hätte wirklich einen Sinn. Dass eigentlich wirklich keiner eine Ahnung hat, kehrt man bei ein paar High-Fives unter den Teppich und sucht sich zur Not ein paar Studien zusammen, die das eigene Handeln rechtfertigen. Dummerweise sieht die Realität wesentlich kälter und orientierungsloser aus. Statt Innovation wird hier unter dem Deckmantel des Fortschritts genauso weitergemacht wie immer. Doch Karsten, du nörgelst ja nur. Wie sollte es denn ablaufen? So. 1. Stellt euch die richtigen Fragen Bevor die Sparkasse den Schritt ins soziale Internetz gehen will, muss sie sich fragen, ob sie überhaupt dafür bereit ist, was sie dazu braucht und ob dafür wirklich externe &#8220;Hilfe&#8221; nötig/sinnvoll ist. Hier mal ein Anriss, wie so etwas aussehen könnte: 0. Ist Social überhaupt was für uns? Oder wollen wir lieber nur Media haben? 1. Haben wir überhaupt das Potenzial, im Social Web zu bestehen und zu überzeugen? Sind wir sympathisch genug? Haben wir ausreichend Persönlichkeit? Gibt es einen Plan, wie wir Kunden erreichen wollen/welchen Mehrwert wir bieten wollen? 2. Brauchen wir dafür eine ausgedachte Position oder lässt sich das durch unsere aktuellen Abteilungen abfedern? Haben wir die passenden Personen nicht schon im Unternehmen und können sie intern weiterbilden? 3. WENN wir jemanden externen brauchen, was soll dieser wirklich bringen? Welche Kompetenzen braucht er dafür? Können/Wollen wir mit den Folgen seiner Arbeit umgehen/ihm das richtige Umfeld bieten (Stichwort Vertrauen und Authorität)? Das ganze im nackten Licht der Selbsterkenntnis betrachtet ergibt eine gute Basis, auf der sich ein Plan erstellen lässt. Wo will ich hin, welche Ressourcen brauch ich und wie komm ich daran? Ganz einfach eigentlich&#8230; 2. Sucht nach den richtigen, konkreten Leuten Jetzt haben wir unsere Blaupause, nach der wir weiter verfahren können. Im Falle der Sparkasse wäre dann z.B. herausgekommen, dass sie einen Menschen brauchen, der ihnen im Bereich &#8220;Social&#8221; auf die Sprünge hilft. Einer, der sich das Unternehmen anschaut und sagt, wo und wie Potenziale zur Kundengewinnung/-begeisterung entdecken und entwickeln lassen. (A) Außerdem hätten sie vielleicht jemanden gebraucht, der redaktionell tätig ist. Ein Mensch, der Inhalte kuratiert, erstellt und aus dem Unternehmen heraus Mehrwerte findet, aufbereitet und zur Verfügung stellt. (B) Zudem bräuchte man evtl. noch wen, der ein Ohr am Puls der Technologie hat. Der über die aktuellsten Trends Bescheid weiß und Möglichkeiten zur frühzeitigen technischen Umsetzung der Unternehmenskultur erkennt und plant. (C) Dann gibt es noch diejenige, die das ganze überwacht und die Auswertug der Aktivitäten übernimmt. (D) Als Vorletzter bietet sich der an, der sich mit der Community auseinandersetzt, Dialoge führt, Serviceanfragen beantwortet und an vorderster Front der digitalen Kommunikation mit dem Kunden/Fan kämpft. Hier wäre es besonders ratsam, einfach auf die Unternehmensinternen Mitarbeiter zu schauen. Welche, die wirkliche Erfahrungen mit dem Kunden haben, Fragen und Bedürfnisse kennen und gut mit Menschen können. (E) Zum Schluss gibt es dann denjenigen, der alle Fäden in der Hand hält, das Ganze koordiniert, mit den aktuellen Unternehmenszielen abgleicht, mit den Ergebnissen des Monitorings und die Schnittstelle zur Führungsebene bietet. (F) So. Und jetzt kommen wir zum Finale. Statt diesen ganzen Positionen irgendwelche ausgedachten, unüberlegten Titel überzuziehen, packt man sie dahin, wo sie hingehören: A: Kommt ins Marketing. Für ihn muss man in der Tat eine neue Bezeichnung schaffen. Irgendwas mit Social oder Kultur oder so&#8230; B: Abteilung Redaktion. Die Sparkasse gibt mehr als genug Publikationen heraus, für die intern recherchiert werden muss. Eine kleine Redaktionsabteilung werden die also haben. Wenn nicht: Schaffen. C: Kann in IT oder Marketing gepackt werden. Stellenbezeichnung muss in der Tat vielleicht noch erfunden werden. Alternativ (je nach Arbeitsaufwand) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So gern ich sie hab, die Sparkasse, so gern liefert sie mir Vorlagen als <a href="http://www.hellyeah-marketing.de/schlechter-gehts-nicht-sparkasse-denk-an-deine-zukunft/" title="Schlechter geht’s nicht – Sparkasse, denk an deine Zukunft!">Negativbeispiel</a>. Dieses Mal geht es um eine <a href="http://karriere.sparkasse.de/stellen_und_ausbildungsplatzboerse/index.html?v=detail&#038;single_view=1&#038;id=3062">Stellenausschreibung</a>, die ich auf der Facebookseite des <a href="https://www.facebook.com/bvcm.ev">BVCM e.V.</a> gefunden habe.</p>
<p>Dort sucht das rote S nach einem Social Media Manager (man verzeihe mir das generische Maskulinum). Der soll können/sein:<br />
<center>
<div class='gdl-image-frame shortcode-image-' style='float: ;'><a href='http://www.hellyeah-marketing.de/wp-content/uploads/2012/11/Bildschirmfoto-2012-11-28-um-01.40.00.png' data-rel='prettyPhoto'  title='' ><img src='http://www.hellyeah-marketing.de/wp-content/uploads/2012/11/Bildschirmfoto-2012-11-28-um-01.40.00.png' width='300px' height='300px' alt='' /></a></div>
<p></center></p>
<p>Das Ganze ist natürlich mehr als unverschämt und beschreibt den Job eines 2-X köpfigen Teams. Doch den Vorwurf kann man in diesem Falle nicht mal unbedingt der Sparkasse machen. Denn dieses Desaster ist nur das Symptom einer viel größeren Problematik. Eine Problematik, deren Lösung es ist, sämtliche &#8220;Social Media Jobs&#8221; abzuschaffen.</p>
<h3>Bevor ihr ausflippt</h3>
<p>Ich will hier keinem Community Manager/Social Media Manager seinen Job absprechen. Die alle haben sicherlich ihre Berechtigung und leisten meistens tolle Arbeit. Arbeit, die wichtig und richtig ist, die gebraucht wird. Was ich hier kritisieren werde ist die Einstellung der Unternehmen/Wirtschaftslandschaft diesen Stellen gegenüber. Verwirrt? Bleibt noch ne Minute und ihr seht, was ich meine. Im Grunde sind das nur 2 Punkte.</p>
<h3>1. Unmögliche Definition der Tätigkeit</h3>
<p>Obwohl die Sparkasse eine Bank und damit nahezu das personifizierte Böse ist, ist sie mir nicht als ausbeuterischer Arbeitgeber bekannt. Ein paar Bekannte arbeiten dort und die Konditionen sind überraschend komfortabel. Vorsatz, einen möglichen Social Media Menschen hier zum Hungerlohn an allen Fronten kämpfen zu lassen, lässt sich also nahezu ausschließen. Doch was veranlasst einen Konzern dann zu so einer Ausschreibung?</p>
<p>Unsicherheit! Das Problem liegt einfach in der unmöglichen Definition von &#8220;<a href="http://www.hellyeah-marketing.de/alles-was-ihr-uber-social-media-wisst-ist-falsch/" title="Alles was ihr über Social Media wisst, ist… falsch?">Social Media</a>&#8220;. Alles was sie haben ist der Gedanke &#8220;Wir müssen da mitmachen&#8221;. Alles was folgt ist im Grunde einfach nur blinder Aktionismus, um dieser Forderung irgendwie gerecht zu werden und irgendwen in den höheren Etagen zufrieden zu stellen.</p>
<p>Das Ergebnis hat den Anschein, dass hier einfach mal ins Blaue hinein nach einem Tausendsassa gesucht wird, der zur Not eben alle nötige Bereiche abdecken kann. Egal ob Community- oder Social Media Management&#8230; so wirklich im Klaren scheint sich keiner zu sein, was für Probleme hier gelöst werden müssen. Was uns zu Punkt 2 führt&#8230;</p>
<h3>2. Die wichtigen Fragen werden ignoriert</h3>
<p>Diese ganze Aktivität ist also nur die oberflächliche Behandlung von tieferliegenden Bedürfnissen. Es ist natürlich wesentlich einfacher einfach mal jemanden &#8220;für Social Media&#8221; zu suchen, als sich mit den nötigen, wichtigen, tiefgreifenden Fragen dahinter zu beschäftigen. Fragen, die oft einfach unangenehm sind. Die grundlegende Eingriffe in Unternehmenskultur und Handlungsabläufe zur Folge haben könnten. Die an festzementierten Stuhlbeinen knabbern könnten.</p>
<p>Stattdessen wird nach altem Rezept verfahren: Geld auf Probleme werfen. Solange irgendwas tun, bis alle glauben, das hätte wirklich einen Sinn. Dass eigentlich wirklich <a href="http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/werbesprech-marketing-denn-sie-wissen-nicht-was-sie-tun/7415684.html">keiner eine Ahnung</a> hat, kehrt man bei ein paar High-Fives unter den Teppich und sucht sich zur Not ein paar Studien zusammen, die das eigene Handeln rechtfertigen. Dummerweise sieht die Realität wesentlich kälter und orientierungsloser aus. Statt Innovation wird hier unter dem Deckmantel des Fortschritts <a href="http://www.3c-blog.de/der-social-media-manager-ist-noch-ein-einzelkampfer">genauso weitergemacht</a> wie immer.</p>
<p><strong>Doch Karsten, du nörgelst ja nur. Wie sollte es denn ablaufen?</strong> So.</p>
<h3>1. Stellt euch die richtigen Fragen</h3>
<p>Bevor die Sparkasse den Schritt ins soziale Internetz gehen will, <strong>muss</strong> sie sich fragen, ob sie überhaupt dafür bereit ist, was sie dazu braucht und ob dafür wirklich externe &#8220;Hilfe&#8221; nötig/sinnvoll ist. Hier mal ein Anriss, wie so etwas aussehen könnte:</p>
<ul>
<li>0. Ist <a href="http://www.hellyeah-marketing.de/bei-social-und-media-gehts-um-gefuhle-nicht-um-fakten/" title="Bei Social und Media geht’s um Gefühle, nicht um Fakten">Social</a> überhaupt was für uns? Oder wollen wir lieber nur Media haben?</li>
<li>1. Haben wir überhaupt das Potenzial, im Social Web zu bestehen und zu <a href="http://www.hellyeah-marketing.de/achtung-lebensgefahr-warum-halbe-versprechen-die-schlimmsten-sind/" title="Achtung Lebensgefahr! – Warum halbe Versprechen die schlimmsten sind">überzeugen</a>? Sind wir sympathisch genug? Haben wir ausreichend <a href="http://www.hellyeah-marketing.de/markenpersonlichkeit-im-wandel-der-zeit-erster-google-hellout-on-air/" title="Markenpersönlichkeit im Wandel der Zeit – Erster Google+ #HellOut on Air">Persönlichkeit</a>? Gibt es einen Plan, wie wir Kunden erreichen wollen/welchen Mehrwert wir bieten wollen?</li>
<li>2. Brauchen wir dafür eine ausgedachte Position oder lässt sich das durch unsere aktuellen Abteilungen abfedern? Haben wir die passenden Personen nicht schon im Unternehmen und können sie intern weiterbilden?</li>
<li>3. WENN wir jemanden externen brauchen, was soll dieser wirklich bringen? Welche Kompetenzen braucht er dafür? Können/Wollen wir mit den Folgen seiner Arbeit umgehen/ihm das richtige Umfeld bieten (Stichwort Vertrauen und Authorität)?</li>
</ul>
<p>Das ganze im nackten Licht der Selbsterkenntnis betrachtet ergibt eine gute Basis, auf der sich ein Plan erstellen lässt. Wo will ich hin, welche Ressourcen brauch ich und wie komm ich daran? Ganz einfach eigentlich&#8230;</p>
<h3>2. Sucht nach den richtigen, konkreten Leuten</h3>
<p>Jetzt haben wir unsere Blaupause, nach der wir weiter verfahren können. Im Falle der Sparkasse wäre dann z.B. herausgekommen, dass sie einen Menschen brauchen, der ihnen im Bereich &#8220;Social&#8221; auf die Sprünge hilft. Einer, der sich das Unternehmen anschaut und sagt, wo und wie Potenziale zur Kundengewinnung/-begeisterung entdecken und entwickeln lassen. (A)</p>
<p>Außerdem hätten sie vielleicht jemanden gebraucht, der redaktionell tätig ist. Ein Mensch, der Inhalte kuratiert, erstellt und aus dem Unternehmen heraus Mehrwerte findet, aufbereitet und zur Verfügung stellt. (B)</p>
<p>Zudem bräuchte man evtl. noch wen, der ein Ohr am Puls der Technologie hat. Der über die aktuellsten Trends Bescheid weiß und Möglichkeiten zur <a href="http://www.hellyeah-marketing.de/warum-ihr-wann-mit-social-media-starten-solltet/" title="Warum ihr wann mit Social Media starten solltet">frühzeitigen</a> technischen Umsetzung der Unternehmenskultur erkennt und plant. (C)</p>
<p>Dann gibt es noch diejenige, die das ganze überwacht und die <a href="http://www.hellyeah-marketing.de/den-roi-von-socia-und-media-verstehen/" title="Was Experten nicht wollen: Den ROI von Social und Media verstehen (ohne Bullshit Bingo)">Auswertug</a> der Aktivitäten übernimmt. (D)</p>
<p>Als Vorletzter bietet sich der an, der sich mit der <a href="http://www.hellyeah-marketing.de/gelebtes-social-media-kann-so-einfach-sein/" title="“Do the right thing” – Gelebtes Social Media kann so einfach sein">Community</a> auseinandersetzt, <a href="http://www.hellyeah-marketing.de/von-weihnachts-kekse-sturm-luxusproblemen-und-verpassten-gelegenheiten/" title="Vom Weihnachts-Kekse-Sturm, Luxusproblemen und verpassten Gelegenheiten">Dialoge führt</a>, Serviceanfragen beantwortet und an vorderster Front der digitalen Kommunikation mit dem Kunden/Fan kämpft. Hier wäre es besonders ratsam, einfach auf die Unternehmensinternen Mitarbeiter zu schauen. Welche, die wirkliche Erfahrungen mit dem Kunden haben, Fragen und Bedürfnisse kennen und gut mit Menschen können. (E)</p>
<p>Zum Schluss gibt es dann denjenigen, der alle Fäden in der Hand hält, das Ganze koordiniert, mit den aktuellen Unternehmenszielen abgleicht, mit den Ergebnissen des Monitorings und die Schnittstelle zur Führungsebene bietet. (F)</p>
<p>So. Und jetzt kommen wir zum Finale. Statt diesen ganzen Positionen irgendwelche ausgedachten, unüberlegten Titel überzuziehen, packt man sie dahin, wo sie hingehören:</p>
<ul>
<li>A: Kommt ins Marketing. Für ihn muss man in der Tat eine neue Bezeichnung schaffen. Irgendwas mit Social oder Kultur oder so&#8230;</li>
<li>B: Abteilung Redaktion. Die Sparkasse gibt mehr als genug Publikationen heraus, für die intern recherchiert werden muss. Eine kleine Redaktionsabteilung werden die also haben. Wenn nicht: <a href="http://120sekunden.com/2012/11/das-habe-ich-bei-coca-cola-gelesen-wie-global-player-und-soziale-netzwerke-selbst-zu-medienunternehmen-werden/">Schaffen</a>.</li>
<li>C: Kann in IT oder Marketing gepackt werden. Stellenbezeichnung muss in der Tat vielleicht noch erfunden werden. Alternativ (je nach Arbeitsaufwand) kann dieses auch mit A verbunden werden.</li>
<li>D: Ab ins Controlling.</li>
<li>E: Kundenservice.</li>
<li>F: Top-Position Marketing/Vorstand.</li>
</ul>
<p>Ist das denn so schwer? Nach der Aufteilung oben, könnte man jeder Stelle eine konkrete Tätigkeit zuschreiben, diese nach Kompetenzen besetzen und würde sich selbst viel Arbeit ersparen.</p>
<p><strong>Bitte beachten:</strong> Das hier ist ein Beispiel für die Sparkasse. Bei kleineren/anders strukturierten Unternehmen kann sich das natürlich variabel gestalten und mehrere Positionen von einer Person übernommen werden/extern zeitweise &#8220;eingekauft&#8221; werden.</p>
<h3>In kurz</h3>
<p>Die &#8220;neuen Social Media Berufe&#8221; macht es Unternehmen zu einfach, sich wieder um die eigentlichen Probleme herumzuwuseln. Dabei sollten sie erst mal nachdenken, bevor blind irgendwelce &#8220;Social XYZ&#8221; angeheuert werden. Vielleicht liegt die Lösung näher als gedacht.</p>
<p>Herzlichst,<br />
Karsten</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/epsos/5693012875/sizes/z/in/photostream/">Artikelbild</a>: <a href="http://www.flickr.com/photos/epsos/">epSos.de</a> &#8211; <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-BY</a</p>
<p><strong>Update:</strong> Hier eine schöne Reaktion von <a href="https://twitter.com/sozialpr">Christian</a> auf seinem <a href="http://www.sozial-pr.net/blog/">Blog</a>: <a href="http://www.sozial-pr.net/social-media-manager-und-co-berufe-ohne-sinn-und-zweck/">Social Media Manager und Co.: Berufe ohne Sinn und Zweck?</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hellyeah-marketing.de/warum-social-media-jobs-abgeschafft-gehoren-mal-wieder-sparkasse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>24</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Chancen für E-Commerce bei Social und Media &#8211; #HellOut Nummer 5</title>
		<link>http://www.hellyeah-marketing.de/chancen-fur-e-commerce-bei-social-und-media-hellout-nummer-5/</link>
		<comments>http://www.hellyeah-marketing.de/chancen-fur-e-commerce-bei-social-und-media-hellout-nummer-5/#livefyre</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2012 21:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Wusthoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[community management]]></category>
		<category><![CDATA[e-commerce]]></category>
		<category><![CDATA[hellout]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hellyeah-marketing.de/?p=1609</guid>
		<description><![CDATA[Meine Damen und Herren, das war ein Fest. Der letzte #HellOut on Air am vergangenen Donnerstag lässt sich nur als &#8220;sensationell&#8221; beschreiben. Aber seht einfach selbst&#8230; Mit dabei waren dieses Mal der tolle Julian, Stammgast Torsten Maue, E-Commerce Redakteur Karsten Werner, Safthändlerin Kirstin Walther und ich. Tipp: Gerade die Anwesenheit von Kirstin hat das Ganze zu einem besonderen Erlebnis gemacht. Statt Theorie gab&#8217;s bei ihr nämlich echte Geschichten und Fallbeispiele zu hören &#8211; Kunden, die bei schlechter Apfelernte ihre eigenen Früchte spenden sind nur ein Highlight. Im Grunde gibt Kirstin hier alles, was man wissen muss, bereitwillig aus der Hand: Warum lohnt sich eine echte Fangemeinde für euch? Wie zieht ihr mit sowas Banalem wie Säften Menschen in den Bann? Wie kommt ihr auf Ideen für nützliche und überzeugende Inhalte? Wie schafft ihr ein authentisches und liebenswertes Auftreten? Viel Spaß beim Schauen, Karsten P.S. Der nächste #HellOut wird wie gewohnt am Donnerstag dem 29.November um 20 Uhr stattfinden. Reizthema dieses Mal: &#8220;ROI von Social und Media&#8221;. Wenn ihr auch mitsprechen wollt, einfach per Twitter, Facebook oder Email anmelden. Artikelbild: danielbroche &#8211; CC-BY]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Damen und Herren, das war ein Fest. Der letzte #HellOut on Air am vergangenen Donnerstag lässt sich nur als &#8220;sensationell&#8221; beschreiben. Aber seht einfach selbst&#8230;</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/g3pZyxudeDc?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit dabei waren dieses Mal der tolle <a href="http://www.twitter.com/julianforscht">Julian</a>, Stammgast <a href="http://www.twitter.com/tmmd">Torsten Maue</a>, E-Commerce Redakteur <a href="http://www.twitter.com/karstenwerner">Karsten Werner</a>, Safthändlerin <a href="http://www.twitter.com/safttante">Kirstin Walther</a> und ich.</p>
<p>Tipp: Gerade die Anwesenheit von Kirstin hat das Ganze zu einem besonderen Erlebnis gemacht. Statt Theorie gab&#8217;s bei ihr nämlich echte Geschichten und Fallbeispiele zu hören &#8211; Kunden, die bei schlechter Apfelernte ihre eigenen Früchte spenden sind nur ein Highlight. Im Grunde gibt Kirstin hier alles, was man wissen muss, bereitwillig aus der Hand:</p>
<ul>
<li>Warum lohnt sich eine echte Fangemeinde für euch?</li>
<li>Wie zieht ihr mit sowas Banalem wie Säften Menschen in den Bann?</li>
<li>Wie kommt ihr auf Ideen für nützliche und überzeugende Inhalte?</li>
<li>Wie schafft ihr ein authentisches und liebenswertes Auftreten?</li>
</ul>
<p>Viel Spaß beim Schauen,</p>
<p>Karsten</p>
<p>P.S. Der nächste #HellOut wird wie gewohnt am Donnerstag dem 29.November um 20 Uhr stattfinden. Reizthema dieses Mal: &#8220;ROI von Social und Media&#8221;. Wenn ihr auch mitsprechen wollt, einfach per <a href="http://www.twitter.com/karstenslife">Twitter</a>, <a href="https://www.facebook.com/HellYeahMarketing/">Facebook</a> oder <a href="mailto:karsten@hellyeah-marketing.de">Email</a> anmelden.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/danielbroche/2258988806/sizes/z/in/photostream/" target="_blank">Artikelbild</a>: <a href="http://www.flickr.com/photos/danielbroche/" target="_blank">danielbroche</a> &#8211; <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank">CC-BY</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hellyeah-marketing.de/chancen-fur-e-commerce-bei-social-und-media-hellout-nummer-5/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Content ist King, Context ist Queen &#8211; #HellOut Nummer 4</title>
		<link>http://www.hellyeah-marketing.de/content-ist-king-context-ist-queen-hellout-nummer-4/</link>
		<comments>http://www.hellyeah-marketing.de/content-ist-king-context-ist-queen-hellout-nummer-4/#livefyre</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Nov 2012 13:41:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Wusthoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[community management]]></category>
		<category><![CDATA[content]]></category>
		<category><![CDATA[hellout]]></category>
		<category><![CDATA[media]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hellyeah-marketing.de/?p=1599</guid>
		<description><![CDATA[Mahlzeit Menschen, wie vielleicht schon bemerkt, war gestern kein HellOut. Ich bin grad einfach unterwegs und hatte nicht die Zeit dazu. Allerdings trifft sich das auch ganz gut, denn jetzt können wir endlich am Sonntag einen machen, bei dem von mir sehr geschätzte Menschen auch endlich mal Zeit haben. Am Sonntag um 19 Uhr geht es also los zum Thema &#8220;Content ist King, Context ist Queen&#8221;. Mit dabei sind die Su, die Silke, der Jörg, natürlich der Julian und ich. Diskutiert wird zum Beispiel: Was ist eigentlich &#8220;Content&#8221;? Was sind gute Inhalte? Wie findet/erstellt man die? Wo verteilt man diese am besten? Was zur Hölle ist denn schon wieder &#8220;Context&#8221;? Warum ist es unermesslich, einen Rahmen für seine Inhalte zu schaffen? Was sind gute und lohnenswerte Rahmen für Inhalte? Wie passen die beiden zusammen und wie bringt man die zusammen? Und vieles mehr&#8230; Der Link für den #HellOut wird natürlich rechtzeitig durch alle Beteiligten verteilt, also einfach auf Facebook, Twitter oder Google+ folgen. Bis Sonntag dann, ich freuch mich! Karsten Artikelbild: Sean MacEntee &#8211; CC-BY]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mahlzeit Menschen,</p>
<p>wie vielleicht schon bemerkt, war gestern kein HellOut. Ich bin grad einfach unterwegs und hatte nicht die Zeit dazu. Allerdings trifft sich das auch ganz gut, denn jetzt können wir endlich am Sonntag einen machen, bei dem von mir sehr geschätzte Menschen auch endlich mal Zeit haben.</p>
<p>Am <strong>Sonntag um 19 Uhr</strong> geht es also los zum Thema &#8220;Content ist King, Context ist Queen&#8221;.</p>
<p>Mit dabei sind die <a href="https://twitter.com/sufranke" target="_blank">Su</a>, die <a href="https://twitter.com/silke_s" target="_blank">Silke</a>, der <a href="https://twitter.com/_jrg" target="_blank">Jörg</a>, natürlich der <a href="https://twitter.com/julianforscht" target="_blank">Julian</a> und ich.</p>
<p>Diskutiert wird zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Was ist eigentlich &#8220;Content&#8221;?</li>
<li>Was sind gute Inhalte? Wie findet/erstellt man die?</li>
<li>Wo verteilt man diese am besten?</li>
<li>Was zur Hölle ist denn schon wieder &#8220;Context&#8221;?</li>
<li>Warum ist es unermesslich, einen Rahmen für seine Inhalte zu schaffen?</li>
<li>Was sind gute und lohnenswerte Rahmen für Inhalte?</li>
<li>Wie passen die beiden zusammen und wie bringt man die zusammen?</li>
<li>Und vieles mehr&#8230;</li>
</ul>
<p>Der Link für den #HellOut wird natürlich rechtzeitig durch alle Beteiligten verteilt, also einfach auf <a href="https://www.facebook.com/HellYeahMarketing" target="_blank">Facebook</a>, <a href="https://twitter.com/karstenslife" target="_blank">Twitter</a> oder <a href="https://plus.google.com/u/0/117103634167957723132" target="_blank">Google+</a> folgen.</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/o18CJT-ATRA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Bis Sonntag dann, ich freuch mich!</p>
<p>Karsten</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/smemon/4855136300/sizes/z/in/photostream/" target="_blank">Artikelbild</a>: <a href="http://www.flickr.com/photos/smemon/" target="_blank">Sean MacEntee</a> &#8211; <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank">CC-BY</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hellyeah-marketing.de/content-ist-king-context-ist-queen-hellout-nummer-4/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Warum passiert eigentlich nix?&#8221; &#8211; Mittagessen mit dem The Third Club</title>
		<link>http://www.hellyeah-marketing.de/warum-passiert-eigentlich-nix-mittagessen-mit-dem-the-third-club/</link>
		<comments>http://www.hellyeah-marketing.de/warum-passiert-eigentlich-nix-mittagessen-mit-dem-the-third-club/#livefyre</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Nov 2012 11:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Wusthoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschäftsentwicklung und Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[social]]></category>
		<category><![CDATA[the third club]]></category>
		<category><![CDATA[vorsprung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hellyeah-marketing.de/?p=1580</guid>
		<description><![CDATA[12:00 im Medienhafen, Düsseldorf. Ich und Ralf sitzen bereits in einer schicken, bequemen Sitzecke im Bocconcino und unterhalten uns über Gott und die Welt. Blogs, Webseiten, Artikel&#8230; Gemeinsam warten wir auf den Beginn des Mittagsessens, das The Third Club in regelmäßigen Abständen veranstaltet. Geplant ist das als lockerer Austausch zur Mittagszeit, über Marketing, Werbung, Unternehmen, Innovation und alles was einen sonst noch bewegt. Nach und nach trudeln dann auch die weiteren Teilnehmer ein. Auch Thomas Koch, ebenfalls Mit-Initiator des Clubs, gesellt sich dazu. Insgesamt haben wir also zweimal Ralf, zweimal Christian, einmal Thomas und mich &#8211; alle verbunden durch das Interesse an neuen Ideen, Gedankenspielerein und dem großen Ziel, irgendwie etwas anders zu machen. Ein richtiges Thema war nicht vorgegeben, jeder konnte einbringen und erzählen, was er wollte. Dementsprechend frei ist die eigene Interpretation. Und für mich stand über nahezu allen Gesprächen das große &#8220;Warum?&#8221; Warum sind deutsche Unternehmen oft hinterher? Warum sind internationale Unternehmen oft eingefahren? Warum geht keiner voran? Warum gibt es nicht mehr/andere Apples, Googles, Facebooks? Und warum haben manche alte &#8220;Vorreiter&#8221; aufgehört, vorzureiten? Auch hier mag jeder andere Eindrücke mitgenommen haben, aber für mich haben sich zwei Antworten herausgearbeitet. 1. Ego Unternehmen werden von Menschen geführt. Und je größer ein Unternehmen ist, je einflussreicher die Führungsetage, je &#8220;erfolgreicher&#8221; der Quartalsbericht, desto arroganter werden diese Menschen. Statt einem langfristigen Unternehmensziel, steht nun das Ego des Steuermanns am Ruder und bestimmt den Weg. Insbesondere bei Konzernen, wo Top-Entscheider sowieso nur eine kurze Halbwertzeit haben, schlägt das dem Fass oft den Boden aus. Ist ja klar. Warum soll sich ein Mehdorn um langfristige, nachhaltige, aber erstmal &#8220;nicht gewinnbringende&#8221; Ziele einsetzen, wenn er nach 5 Jahren sowieso wieder weg ist? Da doch lieber schnell ein paar kurzfristige Pflasterlösungen raushauen, den Umsatz auf Kosten anderer für ein paar Quartale steigern und die Anteilshalter zufrieden stellen. Dann mit dicker Abfindung ausscheiden, wunderbar. Doch auch bei kleinen und mittelständischen Unternehmen sieht man das schon oft. Der Unternehmer, der mit seinen eigenen Händen etwas geschafft und aufgebaut hat, darf natürlich ein gewisses Maß an Arroganz mitbringen. Das hat er sich verdient. Dummerweise reicht das aber häufig in Bereiche, von denen er gar keine Ahnung hat. Auch hier steht das Ego dem Fortschritt im Weg. Und führt leider häufig zum Ruin. Natürlich nicht bei allen Unternehmen, aber dazu später mehr. Die Tatsache, dass es keine sinnvollen (nicht profitgetriebenen) Entwicklungen mehr gibt, hat ihren Ursprung genau darin. Diese Denke des &#8220;WirIch kenne den Markt&#8221;, &#8220;WirIch hol hier noch mehr raus&#8221;, &#8220;WirIch will dabei aber nicht zu viel riskieren&#8221; und das nahezu perfektionierte Schönreden und &#8220;Belegen&#8221; von sinnfreien (und profitgetriebenen) Entscheidungen macht es unmöglich. Warum auf Orangen wechseln, wenn in der Zitrone noch ein paar Tropfen drin sind?! Dass der andere Weg wertbringender ist, beweisen eben genau die Gegenbeispiele. Eines ist z.B. ein wundervolles Restaurant in Zürich, das Hiltl. In dem Traditionshaus (1898 gegründet) sind über 250 Mitarbeiter beschäftigt. Trotzdem steht der Chef noch mit hinter der Theke, ist nah dran an Gast und Mitarbeiter, ist sich nicht zu fein. Natürlich kann er stolz sein, auf sein Geschäft. Natürlich könnte er sich zurücklehnen und Neues ignorieren, er weiß ja anscheinend wie es geht. Macht er aber nicht. Im Sinne des Unternehmens, der Mitarbeiter und des Produktes, werden Innovationen umarmt und ausprobiert &#8211; mit großem Erfolg. So gibt es Twitter-Feeds auf Fernsehern, Foursquare-Deals, Community-Management auf Facebook, einen Blog, QR-Codes auf Rechnungen für direktes Feedback, um nur einige Beispiele zu nennen. Das alles kostet Geld, Zeit und Aufwand. Das alles birgt die Gefahr, dass es jemandem nicht gefällt. Aber das alles ist auch eine Chance für das Unternehmen, Vorreiter zu sein und sich auf lange Sicht gesehen erfolgreich zu positionieren. Alles nur, weil hier das Ego nicht die Fäden zieht. 2. Kein Wettbewerb Nun, warum können sich Unternehmen die Ignoranz des Stillstandes hierzulande erlauben? Müsste da nicht einer kommen, der die Lücke sieht, ausnutzt und zumindest an Thron ansägt, auf dem sie sitzen? Mit dem nackten Finger auf den nackten König zeigt und allen sagt &#8220;Der König ist nackt&#8221;? Es gab ein paar, die haben es versucht. Bionade zum Beispiel. Als eigenständiges Alternativ-Produkt hatte es einen immer größer werdenen Marktanteil. Und dann kam Dr. Oetker und kaufte es, ganz zur Zufriedenheit des Egos der Gründer. Was passierte? Es verlor seine Persönlichkeit, seine Ideale als &#8220;Alternative zu den Großen&#8221; und damit seinen Markt. Aus Wettbewerb wurde Einheitsbrei. Aus Positionen wurden Platitüden. Und aus Wachstum wurde Stagnation. Und so ist es in Deutschland noch viel schlimmer als in den USA, das mit dem Kaufen. Wie viele Fluggesellschaften gibt es hier? Mir fallen gerade mal Air Berlin und Lufthansa ein. Der Rest ist irgendwie, irgendwo und irgendwann von den zweien geschluckt worden. Da ist es doch ganz klar, dass diese sich ausruhen und Quatsch machen können. Wer sollte sie denn angreifen? Viele Startups (besonders aus dem Hause Samwer) legen es ja nur noch darauf an, von irgendwem gekauft zu werden. Viele tun dies zwar auch nicht, sind aber im Endeffekt so blöd und lassen sich trotzdem kaufen. Das Ergebnis dieses Wettberwerbslosen Marktes: Wie fette Schlangen suhlt man sich in der Sonne, aktiv wird man nur, wenn die Maus direkt vor&#8217;s Maul läuft. Lösung in Sicht? Doch wo ist der Mungo, der der Schlange Paroli bietet? Der sie austanzt, immer mal wieder angreift, schwächt? Diese Unternehmen gibt es, doch oft haben sie selbst nicht die Ambition etwas zu bewegen und falls doch, fehlen ihnen häufig einfach die Unterstützer. Und das fängt im Kleinen an. Bei dem Frisör an der Ecke, dem Lieblingsrestaurant, dem lokalen Supermarkt mit 2 Filialen. Auf dieser Ebene muss sich was bewegen, dann rüttelt es die Leiter bis nach ganz oben auf. Nicht heute, nicht morgen, aber garantiert irgendwann. Es braucht Mut, sich als Führer einer Bewegung zu sehen. Es braucht noch mehr Mut, sich als zweiter, dritter, vierter dieser Bewegung anzuschließen. Doch hat man das hinter sich, so bricht es den Damm auf und alle strömen mit. Wer war denn zuerst auf Facebook und hat Kunden bespaßt? Nicht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>12:00 im Medienhafen, Düsseldorf. Ich und <a href="https://twitter.com/leadmarke" target="_blank">Ralf</a> sitzen bereits in einer schicken, bequemen Sitzecke im Bocconcino und unterhalten uns über Gott und die Welt. Blogs, Webseiten, Artikel&#8230; Gemeinsam warten wir auf den Beginn des <a href="http://www.thethirdclub.de/event/158/fnfter_the_third_club_lunch_dsseldorf/">Mittagsessens</a>, das The Third Club in regelmäßigen Abständen veranstaltet. Geplant ist das als lockerer Austausch zur Mittagszeit, über Marketing, Werbung, Unternehmen, Innovation und alles was einen sonst noch bewegt.</p>
<p>Nach und nach trudeln dann auch die weiteren Teilnehmer ein. Auch <a href="https://twitter.com/ufomedia" target="_blank">Thomas Koch</a>, ebenfalls Mit-Initiator des Clubs, gesellt sich dazu. Insgesamt haben wir also zweimal Ralf, zweimal Christian, einmal Thomas und mich &#8211; alle verbunden durch das Interesse an neuen Ideen, Gedankenspielerein und dem großen Ziel, irgendwie etwas anders zu machen.</p>
<p>Ein richtiges Thema war nicht vorgegeben, jeder konnte einbringen und erzählen, was er wollte. Dementsprechend frei ist die eigene Interpretation. Und für mich stand über nahezu allen Gesprächen das große </p>
<h3>&#8220;Warum?&#8221;</h3>
<p>Warum sind deutsche Unternehmen oft hinterher? Warum sind internationale Unternehmen oft eingefahren? Warum geht keiner voran? Warum gibt es nicht mehr/andere Apples, Googles, Facebooks? Und warum haben manche alte &#8220;Vorreiter&#8221; aufgehört, vorzureiten?</p>
<p>Auch hier mag jeder andere Eindrücke mitgenommen haben, aber für mich haben sich zwei Antworten herausgearbeitet.</p>
<h3>1. Ego</h3>
<p>Unternehmen werden von Menschen geführt. Und je größer ein Unternehmen ist, je einflussreicher die Führungsetage, je &#8220;erfolgreicher&#8221; der Quartalsbericht, desto arroganter werden diese Menschen. Statt einem langfristigen Unternehmensziel, steht nun das Ego des Steuermanns am Ruder und bestimmt den Weg.</p>
<p>Insbesondere bei Konzernen, wo Top-Entscheider sowieso nur eine kurze Halbwertzeit haben, schlägt das dem Fass oft den Boden aus. Ist ja klar. Warum soll sich ein Mehdorn um langfristige, nachhaltige, aber erstmal &#8220;nicht gewinnbringende&#8221; Ziele einsetzen, wenn er nach 5 Jahren sowieso wieder weg ist? Da doch lieber schnell ein paar kurzfristige Pflasterlösungen raushauen, den Umsatz auf Kosten anderer für ein paar Quartale steigern und die Anteilshalter zufrieden stellen. Dann mit dicker Abfindung ausscheiden, wunderbar.</p>
<p>Doch auch bei kleinen und mittelständischen Unternehmen sieht man das schon oft. Der Unternehmer, der mit seinen eigenen Händen etwas geschafft und aufgebaut hat, darf natürlich ein gewisses Maß an Arroganz mitbringen. Das hat er sich verdient. Dummerweise reicht das aber häufig in Bereiche, von denen er gar keine Ahnung hat. Auch hier steht das Ego dem Fortschritt im Weg. Und führt leider häufig zum Ruin. Natürlich nicht bei allen Unternehmen, aber dazu später mehr.</p>
<p>Die Tatsache, dass es keine sinnvollen (nicht profitgetriebenen) Entwicklungen mehr gibt, hat ihren Ursprung genau darin. Diese Denke des &#8220;<del datetime="2012-11-16T10:48:02+00:00">Wir</del>Ich kenne den Markt&#8221;, &#8220;<del>Wir</del>Ich hol hier noch mehr raus&#8221;, &#8220;<del>Wir</del>Ich will dabei aber nicht zu viel riskieren&#8221; und das nahezu perfektionierte Schönreden und &#8220;Belegen&#8221; von sinnfreien (und profitgetriebenen) Entscheidungen macht es unmöglich.</p>
<p>Warum auf Orangen wechseln, wenn in der Zitrone noch ein paar Tropfen drin sind?!</p>
<p>Dass der andere Weg wertbringender ist, beweisen eben genau die Gegenbeispiele. Eines ist z.B. ein wundervolles Restaurant in Zürich, das <a href="http://www.hiltl.ch/" target="_blank">Hiltl</a>. In dem Traditionshaus (1898 gegründet) sind über 250 Mitarbeiter beschäftigt. Trotzdem steht der Chef noch mit hinter der Theke, ist nah dran an Gast und Mitarbeiter, ist sich nicht zu fein. Natürlich kann er stolz sein, auf sein Geschäft. Natürlich könnte er sich zurücklehnen und Neues ignorieren, er weiß ja anscheinend wie es geht. Macht er aber nicht. Im Sinne des Unternehmens, der Mitarbeiter und des Produktes, werden Innovationen umarmt und ausprobiert &#8211; mit großem Erfolg. So gibt es Twitter-Feeds auf Fernsehern, Foursquare-Deals, Community-Management auf Facebook, einen Blog, QR-Codes auf Rechnungen für direktes Feedback, um nur einige Beispiele zu nennen.</p>
<p>Das alles kostet Geld, Zeit und Aufwand. Das alles birgt die Gefahr, dass es jemandem nicht gefällt. Aber das alles ist auch eine Chance für das Unternehmen, Vorreiter zu sein und sich auf lange Sicht gesehen erfolgreich zu positionieren. Alles nur, weil hier das Ego nicht die Fäden zieht.</p>
<h3>2. Kein Wettbewerb</h3>
<p>Nun, warum können sich Unternehmen die Ignoranz des Stillstandes hierzulande erlauben? Müsste da nicht einer kommen, der die Lücke sieht, ausnutzt und zumindest an Thron ansägt, auf dem sie sitzen? Mit dem nackten Finger auf den nackten König zeigt und allen sagt &#8220;Der König ist nackt&#8221;?</p>
<p>Es gab ein paar, die haben es versucht. Bionade zum Beispiel. Als eigenständiges Alternativ-Produkt hatte es einen immer größer werdenen Marktanteil. Und dann kam Dr. Oetker und <a href="http://www.taz.de/!86842/" target="_blank">kaufte es</a>, ganz zur Zufriedenheit des Egos der Gründer. Was passierte? Es verlor seine <a href="http://www.youtube.com/watch?v=DwJLpKi7s6U&#038;feature=youtu.be" target="_blank">Persönlichkeit</a>, seine Ideale als &#8220;Alternative zu den Großen&#8221; und damit seinen Markt. Aus Wettbewerb wurde Einheitsbrei. Aus Positionen wurden Platitüden. Und aus Wachstum wurde Stagnation.</p>
<p>Und so ist es in Deutschland noch viel schlimmer als in den USA, das mit dem Kaufen. Wie viele Fluggesellschaften gibt es hier? Mir fallen gerade mal Air Berlin und Lufthansa ein. Der Rest ist irgendwie, irgendwo und irgendwann von den zweien geschluckt worden. Da ist es doch ganz klar, dass diese sich ausruhen und Quatsch machen können. Wer sollte sie denn angreifen?</p>
<p>Viele Startups (besonders aus dem Hause Samwer) legen es ja nur noch darauf an, von irgendwem gekauft zu werden. Viele tun dies zwar auch nicht, sind aber im Endeffekt so blöd und lassen sich trotzdem kaufen. Das Ergebnis dieses Wettberwerbslosen Marktes: Wie fette Schlangen suhlt man sich in der Sonne, aktiv wird man nur, wenn die Maus direkt vor&#8217;s Maul läuft.</p>
<h3>Lösung in Sicht?</h3>
<p>Doch wo ist der Mungo, der der Schlange Paroli bietet? Der sie austanzt, immer mal wieder angreift, schwächt?</p>
<p>Diese Unternehmen gibt es, doch oft haben sie selbst nicht die Ambition etwas zu bewegen und falls doch, fehlen ihnen häufig einfach die Unterstützer. Und das fängt im Kleinen an. Bei dem Frisör an der Ecke, dem Lieblingsrestaurant, dem lokalen Supermarkt mit 2 Filialen. Auf dieser Ebene muss sich was bewegen, dann rüttelt es die Leiter bis nach ganz oben auf. Nicht heute, nicht morgen, aber garantiert irgendwann.</p>
<p>Es braucht Mut, sich als Führer einer <a href="http://www.youtube.com/watch?v=V74AxCqOTvg" target="_blank">Bewegung</a> zu sehen. Es braucht noch mehr Mut, sich als zweiter, dritter, vierter dieser Bewegung anzuschließen. Doch hat man das hinter sich, so bricht es den Damm auf und alle strömen mit. Wer war denn zuerst auf Facebook und hat Kunden bespaßt? Nicht die Deutsche Bank. Kleine Klitschen. Dann zogen einige nach. Und noch mehr. Und ganz träge zum Schluss kommen jetzt die fetten Tiere angewatschelt und beanspruchen die Platzhirsch-Position &#8211; unterstützt von Facebooks profitgetriebener <a href="http://socialtoday.de/2012/10/08/liebes-facebook-du-kotzt-mich-an/" target="_blank">Platzhirsch-Liebe</a>.</p>
<p>Wenn wir als Marketer, Berater, Menschen als etwas verändern wollen, dann lassen wir die Großen am besten links liegen und ermutigen die kleinen. Wie sagt man so schön:<br />
&#8220;Ein steigender Wasserstand ist gut für alle Boote&#8221;.</p>
<p>Natürlich ist das als Berater dann aber auch wieder &#8220;nicht optimal&#8221;, die großen Budgets zum Verblasen haben ja die Dicken. Das neue Auto, Haus, Boot wird man sich dann nicht so schnell leisten können; Berühmtheit, Ruhm und Anerkennung lassen auch etwas auf sich warten&#8230; Wenn ich mir das so recht überlege&#8230; Ne dann lassen wir das mal lieber mit der Revolution. Bis die fetten Tiere platzen, dauert das noch ne Zeit, ein paar Tropfen sind noch drin.</p>
<p>Und da frage sich einer, warum so viele Unternehmen von Ego getrieben werden <img src='http://www.hellyeah-marketing.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>tl;dr</strong><br />
Ego-Berater beraten Ego-Unternehmen und schaffen einen trägen Ego-Wettbewerb.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/martie1swart/6314296959/sizes/z/in/photostream/">Artikelbild</a>: <a href="http://www.flickr.com/photos/martie1swart/">martie1swart</a> &#8211; <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-BY</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hellyeah-marketing.de/warum-passiert-eigentlich-nix-mittagessen-mit-dem-the-third-club/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Twitter &#8211; Supertool oder Banalitätenschleuder? &#8211; #HellOut Nummer 3</title>
		<link>http://www.hellyeah-marketing.de/twitter-supertool-oder-banalitatenschleuder-hellout-nummer-3/</link>
		<comments>http://www.hellyeah-marketing.de/twitter-supertool-oder-banalitatenschleuder-hellout-nummer-3/#livefyre</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Nov 2012 21:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Wusthoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[hellout]]></category>
		<category><![CDATA[media]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hellyeah-marketing.de/?p=1576</guid>
		<description><![CDATA[Ist Twitter wirklich ein sinnvolles Werkzeug im Kommunikations-Repertoir oder doch nur &#8220;Ich hab mir grad den linken Socken angezogen&#8221; und anderes sinnfreie Gewäsch? Genau um dies zu diskutieren, habe ich mir 4 tapfere Recken ins digitale Studio geholt. Und nicht alle waren sich immer einig, wenn es beim 3. #HellOut darum ging, ob Twitter &#8220;Supertool oder Banalitätenschleuder&#8221; ist. Dieses Mal waren neben dem zuverlässigen Julian dabei: Oliver Rehbinder, Dieter Schwarz und Torsten Maue&#8230; und icke natürlich Besprochen wurde zum Beispiel: Ist Twitters Zenit überschritten und lohnt sich der Start noch? Wie steigt man am besten ein? Braucht es wirklich so viel Zeit, Twitter nutzbringend einzusetzen? Was sind gute Beispiele für exzellente Twitter-Nutzung? Wie könnt ihr auch ohne viel Aufwand davon profitieren? Der nächste #HellOut findet diese Woche übrigens nicht am Donnerstag sondern am Sonntag statt. Thema ist bisher noch in der Schwebe, Vorschläge werden aber gern entgegengenommen&#8230; Bis dahin, Karsten Artikelbild: shawncampbell &#8211; CC-BY]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist Twitter wirklich ein sinnvolles Werkzeug im Kommunikations-Repertoir oder doch nur &#8220;Ich hab mir grad den linken Socken angezogen&#8221; und anderes sinnfreie Gewäsch?</p>
<p>Genau um dies zu diskutieren, habe ich mir 4 tapfere Recken ins digitale Studio geholt. Und nicht alle waren sich immer einig, wenn es beim 3. #HellOut darum ging, ob Twitter <strong>&#8220;Supertool oder Banalitätenschleuder&#8221;</strong> ist.</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/CQ_zIlY4E-A" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Dieses Mal waren neben dem zuverlässigen <a href="https://twitter.com/julianforscht">Julian</a> dabei: <a href="https://twitter.com/brezner">Oliver Rehbinder</a>, <a href="https://twitter.com/web2marketing">Dieter Schwarz</a> und <a href="https://twitter.com/tmmd">Torsten Maue</a>&#8230; und icke natürlich <img src='http://www.hellyeah-marketing.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Besprochen wurde zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Ist Twitters Zenit überschritten und lohnt sich der Start noch?</li>
<li>Wie steigt man am besten ein?</li>
<li>Braucht es wirklich so viel Zeit, Twitter nutzbringend einzusetzen?</li>
<li>Was sind gute Beispiele für exzellente Twitter-Nutzung?</li>
<li>Wie könnt ihr auch ohne viel Aufwand davon profitieren?</li>
</ul>
<p>Der nächste #HellOut findet diese Woche übrigens nicht am Donnerstag sondern am Sonntag statt. Thema ist bisher noch in der Schwebe, Vorschläge werden aber gern <a href="mailto:karsten@hellyeah-marketing.de">entgegengenommen</a>&#8230;</p>
<p>Bis dahin,<br />
Karsten</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/thecampbells/5042764163/sizes/z/in/photostream/">Artikelbild</a>: <a href="http://www.flickr.com/photos/thecampbells/">shawncampbell</a> &#8211; <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-BY</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hellyeah-marketing.de/twitter-supertool-oder-banalitatenschleuder-hellout-nummer-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Chancen für Offline-Geschäfte bei Social und Media &#8211; #HellOut Nummer 2</title>
		<link>http://www.hellyeah-marketing.de/chancen-fur-offline-geschaefte-bei-social-und-media-hellout-nummer-2/</link>
		<comments>http://www.hellyeah-marketing.de/chancen-fur-offline-geschaefte-bei-social-und-media-hellout-nummer-2/#livefyre</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2012 04:31:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Wusthoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[google+]]></category>
		<category><![CDATA[hellout]]></category>
		<category><![CDATA[social]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hellyeah-marketing.de/?p=1568</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin aber auch lahmarschig. Da ist der HellOut schon fast ne Woche her und ich hab das immer noch nicht hier eingestellt&#8230; Aber besser spät als nie. Dafür erwarten euch aber auch 67 Minuten feinste Social- &#038; Media-Diskussion rund um das Thema&#8220;Wie können klassische Offline-Läden durch Social und Media Erfolg haben?&#8221; Neben der zuverlässigen &#8220;Stimme des Netzes&#8221;, dem unglaublich attraktiven Julian, begrüßte ich dieses Mal Stefan Klix und Dirk Spannaus im virtuellen Studio. Zusammen diskutierten wir unter anderem Folgendes: Treibt das Internet eher Kunden in oder aus dem Laden (Stichwort: Showrooming)? Wie können, trotz ständiger Verfügbarkeit durch Onlineshops, Kunden offline gewonnen und gehalten werden? Welche Vorteile haben kleine Offline-Geschäfte gegenüber ihrer Online-Konkurrenz? Was sind konkrete Schritte und Tipps, damit auch kleinere Unternehmen Social und Media für sich entdecken? Nächster #HellOut am 8.11.2012, 20 Uhr Natürlich geht es diese Woche auch wieder Rund. Thema wird sein &#8220;Twitter &#8211; Supertool oder Banalitätenschleuder?&#8221;. Mit dabei sind auf jeden Fall Torsten Maue und Dieter Schwarz. Ein freier Platz wartet noch auf einen schönen Menschen. Einfach melden&#8230; Alles voll! Ick freu mir drauf! Karsten Artikelbild: mikecogh &#8211; CC-BY-SA]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin aber auch lahmarschig. Da ist der HellOut schon fast ne Woche her und ich hab das immer noch nicht hier eingestellt&#8230;</p>
<p>Aber besser spät als nie.</p>
<p>Dafür erwarten euch aber auch 67 Minuten feinste Social- &#038; Media-Diskussion rund um das Thema<br /><strong>&#8220;Wie können klassische Offline-Läden durch Social und Media Erfolg haben?&#8221;</strong></p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/5wIE30v-Ar8?list=UUflWoY0cpL0SUKSSWLmp1Mg&amp;hl=de_DE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Neben der zuverlässigen &#8220;Stimme des Netzes&#8221;, dem unglaublich attraktiven <a href="https://twitter.com/JulianForscht/">Julian</a>, begrüßte ich dieses Mal <a href="https://twitter.com/stefanklix">Stefan Klix</a> und <a href="https://twitter.com/dirk_s">Dirk Spannaus</a> im virtuellen Studio.</p>
<p>Zusammen diskutierten wir unter anderem Folgendes:</p>
<ul>
<li>Treibt das Internet eher Kunden in oder aus dem Laden (Stichwort: Showrooming)?</li>
<li>Wie können, trotz ständiger Verfügbarkeit durch Onlineshops, Kunden offline gewonnen und gehalten werden?</li>
<li>Welche Vorteile haben kleine Offline-Geschäfte gegenüber ihrer Online-Konkurrenz?</li>
<li>Was sind konkrete Schritte und Tipps, damit auch kleinere Unternehmen Social und Media für sich entdecken?</li>
</ul>
<h3>Nächster #HellOut am 8.11.2012, 20 Uhr</h3>
<p>Natürlich geht es diese Woche auch wieder Rund. Thema wird sein &#8220;Twitter &#8211; Supertool oder Banalitätenschleuder?&#8221;. Mit dabei sind auf jeden Fall <a href="https://twitter.com/tmmd/">Torsten Maue</a> und <a href="http://twitter.com/web2marketing">Dieter Schwarz</a>.<br />
<strong><br />
<del datetime="2012-11-06T16:38:57+00:00">Ein freier Platz wartet noch auf einen schönen Menschen.</strong> <a href="mailto:karsten@hellyeah-marketing.de">Einfach melden&#8230;</a></del><br />
Alles voll!</p>
<p>Ick freu mir drauf!</p>
<p>Karsten</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/mikecogh/5110795452/sizes/z/in/photostream/">Artikelbild</a>: <a href="http://www.flickr.com/photos/mikecogh/">mikecogh</a> &#8211; <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC-BY-SA</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hellyeah-marketing.de/chancen-fur-offline-geschaefte-bei-social-und-media-hellout-nummer-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einfach mal vorbeikommen. Man bleibt! &#8211; Das CommunityCamp 2012</title>
		<link>http://www.hellyeah-marketing.de/einfach-mal-vorbeikommen-man-bleibt-das-communitycamp-2012/</link>
		<comments>http://www.hellyeah-marketing.de/einfach-mal-vorbeikommen-man-bleibt-das-communitycamp-2012/#livefyre</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Oct 2012 14:57:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Wusthoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[HellYeah ganz privat]]></category>
		<category><![CDATA[barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[event]]></category>
		<category><![CDATA[vortrag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hellyeah-marketing.de/?p=1553</guid>
		<description><![CDATA[Letztes Wochenende besucht ich mal das CommunityCamp in Berlin, dessen Existenz in der Tat bis Mitte letzter Woche vollkommen an mir vorbeigezogen war. Dementsprechend hab ich mich auch für nix angemeldet, denn ich bin Social und Media Events gegenüber ja sehr skeptisch &#8211; Vorträge etc. bringen oft leider nix neues, der echte Wert liegt oft vielmehr in dem sozialen Aufeinanderklatschen bei alkoholischen Mischgetränken. Dementsprechend sah ich mich Samstagmittag auch noch nicht genötigt dort unangemeldet aufzuschlagen, sondern wollte eigentlich nur die Party am Abend mitnehmen. Also so um 19 Uhr irgendwo in Charlottenburg durch Hinterhöfe gewackelt und nach ein paar Stufen endlich im sehr sehr schicken Loft von cimdata angekommen. Direkt links vom Eingang: Eine Jägermeister-Bar. Den Rest könnt ihr euch denken, es war toll. Dementsprechend ließ ich mich aber natürlich breitschlagen, Sonntagmorgen früh aus dem Hochbett zu rollen und mal beim Camp vorbeizuschnuppern. Mehr noch: Ich war fest entschlossen sogar eine Session zu halten, dazu später mehr. Schuld an dem Dilemma war übrigens Silke, die mich nicht nur gefügig quatschte, sondern auch direkt den Kontakt zu Frank, einem der Organisatoren, herstellte. Dieser versicherte mir dann, dass ich ausnahmsweise mal unangemeldet kommen dürfe. Yay! Ein Barcamp ist ein Barcamp ist ein&#8230; Ich mach&#8217;s kurz: Es war eine super Entscheidung. Meine Befürchtungen bezüglich der typischen &#8220;Einer erzählt den anderen mal Sachen, die sie sowieso schon wissen&#8221;-Um-sich-selbst-Kreiselei haben sich nicht nur nicht bestätigt, es wurde gar neue Hoffnung auf gute Events geweckt. Und das ist dem Prinzip Barcamp zu verdanken. Dabei gibt es keinen festen Vortragsplan und auch keine &#8220;Unsere Firma ist toll&#8221;-Vorträge, sondern ausschließlich Beiträge aus der Teilnehmergruppe. So darf am Anfang jeder seine Sessionidee vorstellen und diese dann in einem der Timeslots positionieren. Das ist schonmal top! Inhaltlich bleibt&#8217;s spannend, da die &#8220;Vorträge&#8221; meistens eher Diskussionen sind und somit eigentlich immer bei den Zuhörern bleiben, statt der PowerPoint-Präsi entlang abzudriften. Allen schüchternen Interessierten sei aber gesagt: Es wird niemand gezwungen, eine Session zu halten. Wer also einfach nur kommen, zuhören und erstmal aklimatisieren will, kann das wunderbar tun. Session-Butter bei die Fische Hier kann ich natürlich nur über den Sonntag berichten. Zum Glück haben noch andere über das CCB gebloggt (Liste am Ende), da gibt&#8217;s dann auch Fotos und mehr. Was ich allerdings über den Sonntag berichten kann, ist durchweg glänzend. Nachdem ich meinen Sessionvorschlag &#8220;Community Management ohne Facebook&#8221; auf ein Blatt gekrakelt, vorgestellt und in das Feld &#8220;14-15 Uhr im htc Raum&#8221; geklebt hatte, ging es ans Zuhören. Da auch das beste Barcamp nicht die Gesetze von Raum und Zeit verzerren kann, musste ich mich für 3 Sessions entscheiden (eigentlich hätten es 4 sein können, aber den letzten Slot verpasste ich tratsch- und essensbedingt. Mea Culpa). Die Social Media Selbsthilfegruppe von Sascha Pfeiffer Super gut. Hier war erstmal Twitter-, Blog- und Facebookverbot. Verschwiegenheitspflicht, damit die Anwesenden ungestört vom Leder ziehen konnten. Deswegen werde ich auch keine Details nennen, nur so viel: Es ist großartig und sehr gesund. Oft beißt man ja auf Granit, versucht, wird abgewiesen oder sogar beschimpft und das belastet. Darüber mal zu reden ist unglaublich befreiend und nützlich. Psychologische und gruppendynamische Prozesse im Community Building von Silke Schippmann und Cihan Boz Darüber hätte man glatt ein eigenes Camp machen können. Die Thematik ist wahnsinnig spannend und wichtig. Warum interagieren Menschen mit Marken? Was für Motivationen gibt es? Was läuft da unbewusst eigentlich ab? Alles super aufgedröselt und dargestellt von den beiden. Von der Mazlowschen Bedürfnispyramide über die &#8220;Broken Windwos Theorie&#8221; bis zur berühmten &#8220;90-9-1&#8243;-Regel war alles dabei. Das ganze gab&#8217;s als schöne Diskussion mit viel Zuhörer-Input und Mehrwert. Definitiv wieder ein paar Gedanken mitgenommen. Ich hätte den ganzen Tag darüber diskutieren können Irgendwas mit erlaubter Datennutzung &#038; Datenschutz von Thomas Schwenke Der genaue Titel mag mir jetzt nicht einfallen, aber das macht auch nix. Denn der Inhalt zählt und der war superb! Thomas hat das ja sonst auch gut drauf, spitzen Inhalte zu liefern und das führt sich in Echt fort. Das alles wiedergeben würde den Rahmen sprengen. Unter&#8217;m Strich steht aber: Die Nutzung von öffentlichen/gesammelten/bereitgestellten Daten ist ein kniffeliges Thema mit vielen Stolpersteinen. Vieles war mir einfach nicht bewusst, jetzt herrscht aber einiges an Sicherheit. Fazit Ich bin echt froh, mich Samstag in die Kälte gewagt und es ausprobiert zu haben. Und trotz meiner immer noch kritischen Haltung Social und Media-Events gegenüber, kann das CCB mich schon mal als Stammgast eintragen. Andere Camps werden folgen, das ist sicher. Allerdings ist auch zu sagen, dass die Sessions inhaltlich oft wertvoll sind, aber das nur die halbe Miete ist. Die Zeit dazwischen ist mindestens genauso wichtig. Der persönliche Kontakt zu anderen Menschen. Das &#8220;echte&#8221; Kennenlernen von bisher nur digital bekannten Bekannten. Hier passiert Social, hier baut sich etwas auf, hier ist man eben Mensch und darf sein. Zum Abschluss natürlich ein fettes Dankeschön an die Organisatoren, die Sponsoren und alle, die da waren. Silke, Stefan, Katja, Jule, Manu, Borris, Caro, Ellen, Wolfgang, Micha, Pam, Lena, Sascha, Thorsten, Ralf, Steve, Frank und alle, deren Namen mir jetzt nicht mehr einfallen: Danke! Das sagen die anderen: Rock’n Roll auf dem CommunityCamp Berlin &#8211; Silke/DialogArtists Community Camp 2012 in Berlin: #ccb12 – endlich aus der Praxis lernen! &#8211; Johannes/Akom360 Das fünfte Community-Camp: Scrum auf dem Berliner Wohlfühl-Camp &#8211; Ralf/Com-Press Rückblick CommunityCamp Berlin &#8211; Stefan/Brandwatch CommunityCamp 2012 – Rückblick auf 2 Tage #ccb12 &#8211; Steve CommunityCamp 2012: von Kundendialog 2.0, Redaktionsplanung und Blogger Relations &#8211; Anja/get noticed! CCB12-Session: Die Welt nach Facebook &#8211; Ben/buw Das Community Camp Berlin 2012 &#8211; Wiebke/DaWanda Was ist ein Barcamp – mit dabei beim Communitycamp in Berlin &#8211; Matias Wiedersehen, Karsten P.S. Achso. Mein Vortrag &#8220;Community Management ohne Facebook&#8221; fand ich selbst ganz gut. Teile der Zuhörer wohl auch. Andere Teile glaub ich nicht so. Aber das ist ok Ich hoffe, er hat ein paar Ideen angeregt. Bei mir auf jeden Fall, die ich in Kürze hier noch mal verwursten werde. Danke an alle, die da waren (und Katja für das geile Foto)!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Wochenende besucht ich mal das <a href="https://www.facebook.com/pages/CommunityCamp-Berlin/148677271878357?fref=ts" target="_blank">CommunityCamp</a> in Berlin, dessen Existenz in der Tat bis Mitte letzter Woche vollkommen an mir vorbeigezogen war. Dementsprechend hab ich mich auch für nix angemeldet, denn ich bin Social und Media Events gegenüber ja sehr skeptisch &#8211; Vorträge etc. bringen oft leider <a href="http://www.hellyeah-marketing.de/geile-zeit-vorm-elfenbeinturm-10-lehren-der-republica/" title="Geile Zeit vorm Elfenbeinturm – 10 Lehren der re:publica" target="_blank">nix neues</a>, der echte Wert liegt oft vielmehr in dem sozialen Aufeinanderklatschen bei alkoholischen Mischgetränken.</p>
<p>Dementsprechend sah ich mich Samstagmittag auch noch nicht genötigt dort unangemeldet aufzuschlagen, sondern wollte eigentlich nur die Party am Abend mitnehmen. Also so um 19 Uhr irgendwo in Charlottenburg durch Hinterhöfe gewackelt und nach ein paar Stufen endlich im sehr sehr schicken Loft von cimdata angekommen. Direkt links vom Eingang: Eine Jägermeister-Bar. Den Rest könnt ihr euch denken, es war toll.</p>
<p>Dementsprechend ließ ich mich aber natürlich breitschlagen, Sonntagmorgen früh aus dem Hochbett zu rollen und mal beim Camp vorbeizuschnuppern. Mehr noch: Ich war fest entschlossen sogar eine Session zu halten, dazu später mehr. Schuld an dem Dilemma war übrigens <a href="http://dialogartists.de/" target="_blank">Silke</a>, die mich nicht nur gefügig quatschte, sondern auch direkt den Kontakt zu Frank, einem der Organisatoren, herstellte. Dieser versicherte mir dann, dass ich ausnahmsweise mal unangemeldet kommen dürfe. Yay!</p>
<h3>Ein Barcamp ist ein Barcamp ist ein&#8230;</h3>
<p>Ich mach&#8217;s kurz: Es war eine super Entscheidung. Meine Befürchtungen bezüglich der typischen &#8220;Einer erzählt den anderen mal Sachen, die sie sowieso schon wissen&#8221;-Um-sich-selbst-Kreiselei haben sich nicht nur nicht bestätigt, es wurde gar neue Hoffnung auf gute Events geweckt. Und das ist dem Prinzip Barcamp zu verdanken.</p>
<p>Dabei gibt es keinen festen Vortragsplan und auch keine &#8220;Unsere Firma ist toll&#8221;-Vorträge, sondern ausschließlich Beiträge aus der Teilnehmergruppe. So darf am Anfang jeder seine Sessionidee vorstellen und diese dann in einem der Timeslots positionieren. Das ist schonmal top! Inhaltlich bleibt&#8217;s spannend, da die &#8220;Vorträge&#8221; meistens eher Diskussionen sind und somit eigentlich immer bei den Zuhörern bleiben, statt der PowerPoint-Präsi entlang abzudriften.</p>
<p><strong>Allen schüchternen Interessierten sei aber gesagt:</strong> Es wird niemand gezwungen, eine Session zu halten. Wer also einfach nur kommen, zuhören und erstmal aklimatisieren will, kann das wunderbar tun.</p>
<h3>Session-Butter bei die Fische</h3>
<p>Hier kann ich natürlich nur über den Sonntag berichten. Zum Glück haben noch andere über das CCB gebloggt (Liste am Ende), da gibt&#8217;s dann auch Fotos und mehr. Was ich allerdings über den Sonntag berichten kann, ist durchweg glänzend.</p>
<p>Nachdem ich meinen Sessionvorschlag &#8220;Community Management ohne Facebook&#8221; auf ein Blatt gekrakelt, vorgestellt und in das Feld &#8220;14-15 Uhr im htc Raum&#8221; geklebt hatte, ging es ans Zuhören. Da auch das beste Barcamp nicht die Gesetze von <a href="https://twitter.com/frolueb/status/262525334065401856" target="_blank">Raum und Zeit</a> verzerren kann, musste ich mich für 3 Sessions entscheiden (eigentlich hätten es 4 sein können, aber den letzten Slot verpasste ich tratsch- und essensbedingt. Mea Culpa).</p>
<p><strong>Die Social Media Selbsthilfegruppe</strong> von <a href="http://twitter.com/herrsteller" target="_blank">Sascha Pfeiffer</a></p>
<p>Super gut. Hier war erstmal Twitter-, Blog- und Facebookverbot. Verschwiegenheitspflicht, damit die Anwesenden ungestört vom Leder ziehen konnten. Deswegen werde ich auch keine Details nennen, nur so viel: Es ist großartig und sehr gesund. Oft beißt man ja auf Granit, versucht, wird abgewiesen oder sogar beschimpft und das belastet. Darüber mal zu reden ist unglaublich befreiend und nützlich.</p>
<p><strong>Psychologische und gruppendynamische Prozesse im Community Building</strong> von <a href="https://twitter.com/silke_s" target="_blank">Silke Schippmann</a> und <a href="http://twitter.com/m106" target="_blank">Cihan Boz</a></p>
<p>Darüber hätte man glatt ein eigenes Camp machen können. Die Thematik ist wahnsinnig spannend und wichtig. Warum interagieren Menschen mit Marken? Was für Motivationen gibt es? Was läuft da unbewusst eigentlich ab? Alles super aufgedröselt und dargestellt von den beiden. Von der Mazlowschen Bedürfnispyramide über die &#8220;Broken Windwos Theorie&#8221; bis zur berühmten &#8220;90-9-1&#8243;-Regel war alles dabei.</p>
<p>Das ganze gab&#8217;s als schöne Diskussion mit viel Zuhörer-Input und Mehrwert. Definitiv wieder ein paar Gedanken mitgenommen. Ich hätte den ganzen Tag darüber diskutieren können <img src='http://www.hellyeah-marketing.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Irgendwas mit erlaubter Datennutzung &#038; Datenschutz</strong> von <a href="https://twitter.com/thsch" target="_blank">Thomas Schwenke</a><br />
Der genaue Titel mag mir jetzt nicht einfallen, aber das macht auch nix. Denn der Inhalt zählt und der war superb! Thomas hat das ja sonst auch gut drauf, <a href="http://rechtsanwalt-schwenke.de/blog/" target="_blank">spitzen Inhalte</a> zu liefern und das führt sich in Echt fort. Das alles wiedergeben würde den Rahmen sprengen. Unter&#8217;m Strich steht aber: Die Nutzung von öffentlichen/gesammelten/bereitgestellten Daten ist ein kniffeliges Thema mit vielen Stolpersteinen. Vieles war mir einfach nicht bewusst, jetzt herrscht aber einiges an Sicherheit.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ich bin echt froh, mich Samstag in die Kälte gewagt und es ausprobiert zu haben. Und trotz meiner immer noch kritischen Haltung Social und Media-Events gegenüber, kann das CCB mich schon mal als Stammgast eintragen. Andere Camps werden folgen, das ist sicher.</p>
<p>Allerdings ist auch zu sagen, dass die Sessions inhaltlich oft wertvoll sind, aber das nur die halbe Miete ist. Die Zeit dazwischen ist mindestens genauso wichtig. Der persönliche Kontakt zu anderen Menschen. Das &#8220;echte&#8221; Kennenlernen von bisher nur digital bekannten Bekannten. Hier passiert Social, hier baut sich etwas auf, hier ist man eben Mensch und darf sein.</p>
<p>Zum Abschluss natürlich ein fettes Dankeschön an die Organisatoren, die Sponsoren und alle, die da waren. Silke, Stefan, Katja, Jule, Manu, Borris, Caro, Ellen, Wolfgang, Micha, Pam, Lena, Sascha, Thorsten, Ralf, Steve, Frank und alle, deren Namen mir jetzt nicht mehr einfallen: Danke!</p>
<p>Das sagen die anderen:</p>
<ul>
<li><a href="http://dialogartists.de/2012/10/29/rockn-roll-auf-dem-communitycamp-berlin/" target="_blank">Rock’n Roll auf dem CommunityCamp Berlin</a> &#8211; Silke/DialogArtists</li>
<li><a href="http://blog.akom360.de/2012/10/community-camp-2012-in-berlin-ccb12-endlich-aus-der-praxis-lernen/" target="_blank">Community Camp 2012 in Berlin: #ccb12 – endlich aus der Praxis lernen!</a> &#8211; Johannes/Akom360</li>
<li><a href="http://www.comm-press.de/blog/das-fuenfte-community-camp-scrum-auf-dem-berliner-wohlfuehl-camp" target="_blank">Das fünfte Community-Camp: Scrum auf dem Berliner Wohlfühl-Camp</a> &#8211; Ralf/Com-Press</li>
<li><a href="http://de.brandwatch.com/2012/10/ruckblick-communitycampberlin/" target="_blank">Rückblick CommunityCamp Berlin</a> &#8211; Stefan/Brandwatch</li>
<li><a href="http://steve-r.de/2012/10/communitycamp-2012-ruckblick-auf-2-tage-ccb12/" target="_blank">CommunityCamp 2012 – Rückblick auf 2 Tage #ccb12</a> &#8211; Steve</li>
<li><a href="http://www.getnoticed.de/blog/?p=1640" target="_blank">CommunityCamp 2012: von Kundendialog 2.0, Redaktionsplanung und Blogger Relations</a> &#8211; Anja/get noticed!</li>
<li><a href="http://www.digitale-woche.de/ccb12-session-die-welt-nach-facebook/" target="_blank">CCB12-Session: Die Welt nach Facebook</a> &#8211; Ben/buw</li>
<li><a href="http://fraumaercz.wordpress.com/2012/10/28/das-community-camp-berlin-2012/" target="_blank">Das Community Camp Berlin 2012</a> &#8211; Wiebke/DaWanda</li>
<li><a href="http://news.galileo-genial.de/was-ist-ein-barcamp-mit-dabei-beim-communitycamp-in-berlin/">Was ist ein Barcamp – mit dabei beim Communitycamp in Berlin</a> &#8211; Matias</li>
</ul>
<p>Wiedersehen,</p>
<p>Karsten</p>
<p>P.S. Achso. Mein Vortrag &#8220;Community Management ohne Facebook&#8221; fand ich selbst ganz gut. Teile der Zuhörer wohl auch. Andere Teile glaub ich nicht so. Aber das ist ok <img src='http://www.hellyeah-marketing.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Ich hoffe, er hat ein paar Ideen angeregt. Bei mir auf jeden Fall, die ich in Kürze hier noch mal verwursten werde. Danke an alle, die da waren (und Katja für das geile <a href="https://www.facebook.com/photo.php?fbid=457818680937092&#038;set=a.263351603717135.79658.252895518096077&#038;type=1" target="_blank">Foto</a>)!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hellyeah-marketing.de/einfach-mal-vorbeikommen-man-bleibt-das-communitycamp-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
