Die zweite Folge von “HellYeahTV” ist da. Die Frage dieses Mal: “Wie baut man im Social Media Zeitalter Integrität und ein authentisches Markenbild auf?”. Und darauf gibt es eine ganz einfache Antwort: Weniger Reden, mehr Machen!
Achtung: Es könnten Schimpfwörter fallen. Ich war echt sauer…
Was ihr im Video erfahrt
Prinzipien erfordern mehr als hohle Wort.
In einer Zeit, in der sich jede Firma solch schöne Adjektive wie “Authentisch, ehrlich, nachhaltig, kundenorientier…” auf die Fahne schreibt, kommt es mehr denn je auf eine einzige Sache an: Wer hat die Eier, auch zu diesem Blabla zu stehen? Das haben aber viele einfach nicht verstanden. Wie ich schonmal sagt: Social ist nichts was man tut, sondern was man ist! Wenn ich mir allein die ganzen Blogs, Webseiten und Accounts von vielen meiner werten Kollegen im Bereich Social Media ansehe, könnt ich den ganzen Tag weinen. Ein Experte, Berater, Coach, Schlagmichtot, der sich n Scheiß um seine Kommentare, Follower oder Fans kümmert, sollte geteert und gefedert aus dem Social Media Elfenbeinturm vertrieben werden. Werte Kollegen: Vorleben, Machen, Tun, “Social sein”… und dann darüber reden! Ne Social Media Agentur, die selbst nur 1% Engagement, nen KLOUT Score von 10 und keinen Blog vorzuweisen hat, verliert jede Glaubwürdigkeit.
Leere Phrasen schaden dem Image.
Es gab eine Zeit, in der es weitestgehend egal war, ob sich ein Unternehmen an seine Leitsätze gehalten hat oder nicht (sonst wär z.B. die Deutsche Bank ja nie so erfolgreich geworden…). Doch Überraschung: Diese Zeiten sind vorbei. Phrasendrescher und rückgratlose Unternehmen werden nun als solche enttarnt. Der “Bullshit-Radar” der Nutzer ist so gut geworden, dass mit leeren Worten keiner mehr durchkommt. Im Gegenteil: Wer lügt, wird bestraft. Sieht man sich die “Shitstorms” der letzten 6 Monate an, dürfte daran kein Zweifel mehr bestehen. Aktueller Fall: Topdeals.
Wer macht, gewinnt!
Zum Glück gibt es aber auch Gegenbeispiele. Und wo ich oben schon in der Branche “Social” war, muss ich hier einfach auch mal die Guten betonen (z.B. hier, hier, hier oder hier)
. Diese und noch einige andere Firmen/Menschen stehen dafür, was sie sagen. Sie schöpfen Werte, fördern Interaktion, kümmern sich um “ihre Menschen”. Und da der Durchschnitt leider immernoch von leeren Worten und Versprechungen geprägt ist, reicht das schon aus, um sich sehr positiv abzusetzen! Einfach mal Rückgrat haben und für seine Prinzipien stehen, ist (noch) das einfachste und effektivste Marketing überhaupt!
Oder wie Scott Stratten es im Bezug auf Kundenservice sagt:
“To be awesome at customer service, you just have to be average. Because everyone else sucks at it.”
Wenn alle nur reden, haben die Macher leichtes Spiel. Seid bitte bitte Macher…
Danke für eure Zeit!
Euer Karsten
Und wie immer ist das hier nicht die uneingeschränkte Wahrheit und sicherlich ausbau- und kritikfähig. Und da kommt ihr ins Spiel! Hab ich Recht? Erzähl ich Schwachsinn? Was habt ihr für Beispiele von Machern und Rednern? Ab in die Kommentare damit!
P.S. Fun Fact: Eigentlich hätte ich den Artikel gern “Verdammte Axt, ihr Idioten. Hört auf zu blubbern und kommt mal aus dem Arsch!” genannt. Aber das war zu lang…









[...] 1. Ist dein Produkt scheiße, macht Social Media es nur noch beschissener. In sein Produkt zu investieren ist das beste Marketing. 2. Menschen funktionieren besser als Logos. Egal wo, egal wann. 3. Social Media ist dann gut gemacht, wenn einem die Fans plattformunabhängig hinterherlaufen. 4. Community Building wird die Basis des Unternehmenserfolgs! 5. Content allein zieht auch keinen Hering mehr vom Teller, Kontext muss her! 6. Social ist ganzheitlich, Social Media Beratung auch immer Unternehmensberatung. 7. Wer Social meidet, der steht auf der Verliererseite. Wer sich kümmert, der gewinnt. 8. Trial and Error funktioniert besser, als feste Strategien und Taktiken. 9. Zusammenarbeit ist immer besser als Konkurrenzdenken. 10. Der Bullshit-Radar der Nutzer ist zu gut – Authentizität lässt sich nicht basteln. Werte und Normen müssen gelebt werden! [...]
[...] Karsten WusthoffGebetsmühlenartig beten es die guten unter den Social und Media Menschen herunter: Weniger reden, mehr machen! Social ist nicht etwas, worüber man redet, sondern etwas, das man ist – und woran misst man [...]
[...] Das PR-typische “Wir leiten das an die Verantwortlichen weiter” könnte man auch noch nachdrücklicher unterbringen. Warum hat sich nicht einer der Verantwortlichen geäußert? In einer tollen Welt, hätte jemand ein Foto einer Tagesordnung eines Meetings gepostet, auf dem “Weihnachtsproblem” o.Ä. steht. Wieder mal: Weniger reden, mehr machen. [...]